Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1493

Dauer Mitgliedschaft

9 Jahre, 205 Tage

Alter beim Eintritt

36

Bekommen

2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Karl Wittrock (* 29. September 1917 in Kassel; † 1. Februar 2000 in Wiesbaden) war ein deutscher Jurist und Politiker (SPD) sowie von 1978 bis 1985 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Leben und Beruf

Karl Wittrock entstammte einer sozialdemokratischen Familie; sein Vater Karl Wittrock sen. war bereits in der Weimarer Republik Spitzenfunktionär der Kasseler SPD gewesen. Wittrock jun. schloss sich noch vor 1933 der Sozialistischen Arbeiterjugend an, die jedoch bald darauf von den Nationalsozialisten verboten wurde.

Nach dem Abitur wurde Wittrock 1938 zur Wehrmacht eingezogen und nahm bis zu seiner Gefangennahme 1944 am Zweiten Weltkrieg teil. Nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft studierte Wittrock von 1946 bis 1949 Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main.

Dort trat er 1946 auch in die SPD ein und engagierte sich im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), dem er 1947/48 als Bundesvorsitzender für die US-Zone - an der Seite von Helmut Schmidt - vorstand.

Nach dem Studium arbeitete er als zunächst als Rechtsanwalt und engagierte sich unter anderem in der Kommunalpolitik.

Abgeordneter

Von 1953 bis 1963 vertrat Karl Wittrock den Wahlkreis Wiesbaden im Deutschen Bundestag, wo er sich insbesondere umwelt- und rechtspolitischen Fragen widmete. Seit 1956 gehörte er dem SPD-Fraktionsvorstand an; ab 1961 war er zudem Vorsitzender des Arbeitskreises Rechtspolitik der SPD-Fraktion.

Öffentliche Ämter

Im Mai 1963 legt Wittrock sein Bundestagsmandat nieder, da ihm das Amt des Regierungspräsidenten in Wiesbaden übertragen worden war, das er bis 1967 innehatte.

Vom 1. April 1967 bis zum 20. Mai 1974 war er beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, das von 1969 bis 1972 "Bundesministerium für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen" hieß.

Vom 1. Februar 1978 bis zum 30. September 1985 war er schließlich Präsident des Bundesrechnungshofes.

Veröffentlichungen