Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

32

Dauer Mitgliedschaft

30 Jahre, 176 Tage

Alter beim Eintritt

27

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-02, 2004-03, 2004-03, 2004-03, 2004-03, 2004-03, 2004-04, 2004-04, 2004-04, 2004-05, 2004-07, 2004-07, 2004-08, 2004-09, 2004-10, 2006-04, 2006-09, 2006-09, 2006-09, 2006-09, 2007-12, 2008-01, 2008-03, 2008-05

Externe Verweise

Wikipedia

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Matthias Wissmann (* 15. April 1949 in Ludwigsburg) ist Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Er war 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie und von 1993 bis 1998 Bundesminister für Verkehr.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1968 am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Ludwigsburg absolvierte Wissmann ein Studium der Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Politik in Tübingen und Bonn, welches er 1974 mit dem ersten und 1978 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Ab 1978 war er Sozius in der Anwaltskanzlei Frank, Grub und Wissmann. Seit 1980 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. Wissmann wurde 1980 Ehrenmitglied der K.D.St.V. Alania Bonn im CV.

Für den HC Ludwigsburg spielte Wissmann jahrelang in der Oberliga Hockey und ist auch jetzt noch dem Hockeysport eng verbunden.

Wissmann ist als Partner im Berliner Büro der internationalen Rechtsanwaltssozietät WilmerHale mit dem Schwerpunkt "Liberalisierung und Deregulierung von Märkten und Industriezweigen mit den sich daraus ergebenden strategischen und rechtlichen Konsequenzen" tätig.

Wissmann gehört den Beiräten der Energie Baden-Württemberg AG Karlsruhe (EnBW) und der Rolls-Royce Plc. London sowie dem Aufsichtsrat der Seeburger AG Bretten an. Am 26. März 2007 wurde er zum Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie gewählt. Er hat das Amt am 1. Juni 2007 angetreten.

Partei

Seit 1968 ist Wissmann Mitglied der CDU. Hier hatte er sich schon ab 1965 in der Jungen Union engagiert, deren Bundesvorsitzender er von 1973 bis 1983 war. Von 1975 bis Mai 2007 war er Mitglied im CDU-Bundesvorstand. Von 1976 bis 1982 war er daneben Präsident der Europäischen Union Junger Christlicher Demokraten (EUJCD). Von 1985 bis 2001 war er Vorsitzender der CDU Nordwürttemberg und Mitglied des Präsidiums der CDU Baden-Württemberg. Von Oktober 1991 bis Mai 2007 war er Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg. Von 1998 bis 2000 war er Bundesschatzmeister der CDU. Er gehört zum Andenpakt, einer Seilschaft innerhalb der CDU.

Abgeordneter

Er war von 1976 bis zur Niederlegung seines Mandates am 31. Mai 2007 Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort war er von 1981 bis 1983 Vorsitzender der Enquête-Kommission Jugendprotest im demokratischen Staat und von 1983 bis 1993 wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von November 1998 bis Oktober 2002 war Wissmann Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie und von November 2002 bis Ende Mai 2007 Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union.

Wissmann ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Ludwigsburg in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 46,3 % der Erststimmen. Nach seinem Mandatsverzicht gab es keinen Nachrücker, da in Baden-Württemberg drei von der CDU erreichte Überhangmandate nicht neu besetzt werden dürfen.

Öffentliche Ämter

Anlässlich einer Kabinettsumbildung wurde er am 21. Januar 1993 als Bundesminister für Forschung und Technologie in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach dem Rücktritt von Günther Krause wurde ihm dann aber schon am 13. Mai 1993 das Amt des Bundesministers für Verkehr übertragen. Nach der Bundestagswahl 1998 schied er am 26. Oktober 1998 aus der Bundesregierung aus.

In seine Amtszeit als Bundesverkehrsminister fielen u.a. die Bahnreform sowie die Modernisierung bzw. der Neubau von Verkehrswegen in Ostdeutschland. Außerdem trat Wissmann als Verfechter des Transrapid hervor. 1997 beurteilte Wissmann die Realisierung der Magnetschwebebahn, die auf der Strecke Berlin-Hamburg verkehren sollte, weniger optimistisch und wandte sich gegen einen Transrapid um jeden Preis. Im selben Jahr stellte Wissmann vor dem Hintergrund der leeren Staatskassen Pläne für den Bau, Betrieb und die Finanzierung wichtiger Straßenprojekte durch Privatinvestoren vor.