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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Bernhard Winkelheide (* 4. Mai 1908 in Recklinghausen; † 25. November 1988 in Waltrop) war ein deutscher Politiker der CDU. Familie Winkelheide wurde als drittes Kind der Eltern Ernst und Theresia Winkelheide am 4. Mai 1908 geboren, im Amtsbezirk Recklinghausen im Ortsteil König Ludwig. Sein Vater war Verlademeister auf der Zeche König Ludwig. "Unsere Wohnung war einfach, wie alle Zechenwohnungen. Es herrschte Armut." so Winkleheide. Für ihn war nichts selbstverständlich. Die Erlebnisse machten ihn aufmerksam und sensibel. Verstärkt wurde dies durch die Erlebnisse in der Schulzeit, als er miterlebte, wie Arbeiterkinder vom Schulbesuch ausgegrenzt wurden. Winkelheide war seit dem 17. April 1936 mit Magdalene Biermann verheiratet und hatte zwei Kinder. Leben und Beruf Es war Bernhard Winkelheide nicht in die Wiege gelegt, dass er sich in Kirche und Gesellschaft an einflussreicher Stelle für die Arbeiter/Arbeitnehmer einsetzen würde. Doch Erfahrungen aus seiner Kindheit und Jugend machten ihn für politische und soziale Veränderungen in der Weimarer Republik und während des Nationalsozialismus sensibel. Doch sein politisches Engagement wurde erst während des braunen Terrors und der russischen Kriegsgefangenschaft geweckt. Seine Weggefährten waren unter anderem Nikolaus Groß und Clemens August Graf von Galen, die auch maßgeblich seinen Weg mitbestimmten. Winkelheide, der gelernter Maschinenschlosser war, engagierte sich schon früh in der katholischen Arbeiterbewegung. Während dieser Zeit wurde er solidarisch mit der Arbeiterklasse. Seit 1929 arbeitete er als Bezirksjugendleiter der katholischen "Werkjugend" in der Diözese Münster. Die Nationalsozialisten setzten seinem Wirken bald ein Ende. Ab 1935 war er Verlagsvertreter. Von 1940 an nahm Winkelheide am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in sowjetische Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Nach dem Krieg arbeitete Winkelheide als Diözesan-Arbeitersekretär. Von 1965 bis 1972 war er Vorsitzender der Katholischen Arbeiterbewegung Westdeutschlands (KAB). 1955 war er Mitbegründer des Christlichen Gewerkschaftsbundes. Von 1964 bis 1968 war Winkelheide stellvertretender Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Berufslaufbahn auf einem Blick Maschinenschlosser - Verlagsvertreter - Kriegsdienst - Diözesansekretär der katholischen Werkjugend, Münster - Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Münster - Verbandsvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Westdeutschlands (KAB), Köln - Ehrenvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Westdeutschlands (KAB), Köln - Mitbegründer Heimvolkshochschule "Gottfried Könzgen" der KAB/CAJ und des Familienpädagogischen Institutes, Haltern am See - Mitbegründer der Wohnungsbaugenossenschaft Ketteler, Recklinghausen - Vizepräsident des Zentralkommitees der deutschen Katholiken(ZdK, Bonn - Mitbegründer der CDUCDA Kreis Recklinghausen - Mitglied des Zwei-Zonen-Wirtschaftsrates, Bonn - Bundestagsabgeordneter der CDU - Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU im Deutschen Bundestag Abgeordneter Winkelheide war 1948/49 Mitglied des Wirtschaftsrates der Bizone. Er gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1972 an. Winkelheide gilt neben seinem Parteifreund Peter Horn als einer der Wegbereiter des Kindergeldgesetzes, das 1955 in Kraft trat, und des Familien-Lastenausgleiches. Für sein Mitwirken am Kindergeld erhält er, auch nach seinem Tot immer noch großen Respekt. In seiner Heimatstadt Recklinghausen wird er daher auch liebevoll der "Vater des Kindergeldes" genannt. Von 1965 bis 1969 war er Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe in der CDU/CSU-Fraktion. Auszeichnungen Zu seinen Lebzeiten wurde Berhard Winkelheide schon für seine Arbeit gedankt. Er ist Träger der Großen Stadtplakette der Stadt Rechkinghausen, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, Träger der Paulusplakette des Bistums Münster und Träger des Komturkreuzes des Gregoriusorden Erinnerungen Am 4. Mai 2008 wäre Bernhard Winkelheide 100 Jahre alt geworden, aus diesem Grund haben sich die Christdemokraten entschlossen den toten Politiker zu feiern. Sich an ihn zu erinnern. Aufgerufen dazu haben Joseph Hovenjürgen, Kreisvorsitzender der CDU Recklinghausen, Gustav Peters, Diözesekretär der KAB Münster, und Ulrich Hempel, Kreisvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft. Dies geschah mit einem Gottesdienst und anschließenden Reden, die unteranderem der NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hielt. Aber was hat dieser Winkelheide gemacht, dass er auch noch zwanzig Jahre nach seinem Tot so eine Bedeutung hat? Die Antwort ist schnell gefunden. Er war vor allem sozial und unheimlich aktiv, wie es heute wohl kaum einer ist, sagen die die ihn noch gekannt haben. Weder Beamter noch Akademiker, wusste er doch worüber er sprach wenn es um Arbeiter ging, wenn es um ihre Belange ging, kannte er weder Fraktionszwang noch Berührungsangst. Es war diese Unabhängigkeit die ihn parteiübergreifend Respekt brachte, sagen Weggefährten. Er hat sich schnell hoch diskutiert und sich einen Namen als Kämpfer für kleine Leute gemacht. 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