Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1906 *

Dauer Mitgliedschaft

6 Jahre, 340 Tage *

Alter beim Eintritt

38

Bekommen

2004-02

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Andreas Weigel (* 24. Juni 1964 in Werdau) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule (POS) in Werdau absolvierte Weigel von 1981 bis 1983 eine Lehre zum Drechsler im Kunsthandwerk und anschließend in seinem erlernten Beruf in einer Drechslerei in Zwickau tätig. 1990 wechselte er als Geschäftsführer zur Johanniter-Unfall-Hilfe Westsachsen. Von 1994 bis 1999 gehörte er dann dem geschäftsführenden Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Zwickau/Zwickauer Land und von 1999 bis 2002 dem geschäftsführenden Johanniter-Vorstand des Regionalverbandes Südwestsachsen an. Von 1995 bis 1998 hat Weigel eine Ausbildung im Sozialmanagement an der Verwaltungsfachhochschule Meißen absolviert.

Andreas Weigel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Partei

Weigel ist 1994 in die SPD eingetreten und war von 1999 bis 2007 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Aue-Zwickau. Von 1998 bis 2007 war er Mitglied im SPD-Landesvorstand von Sachsen. Seit Januar 2008 ist er Vorsitzender des neu gegründeten SPD-Kreisverbandes Zwickau.

Am 10. Dezember 2006 wurde Weigel auf einem Parteitag der sächsischen SPD mit 53 % der Stimmen zum Generalsekretär der sächsischen SPD gewählt. Nach seiner Verurteilung wegen Betruges am 13. Dezember 2006 erklärte Weigel, er werde sein Amt bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens ruhen lassen. Am 2. Mai 2007 trat Weigel, nach seiner Verurteilung wegen Fördermittelbetruges im Berufungsverfahren, vom Amt des sächsischen SPD-Generalsekretärs zurück.

Abgeordneter

Seit 1990 gehört Weigel dem Kreistag des Landkreises Zwickauer Land an. Außerdem war er ebenfalls seit 1990 Mitglied des Gemeinderates von Königswalde, das heute ein Ortsteil der Stadt Werdau ist.

Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages.

Seit 2002 gehört er auch der Parlamentarischen Versammlung der NATO an.

Andreas Weigel ist stets über die Landesliste Sachsen in den Bundestag eingezogen. Sein Wahlkreises ist Zwickauer Land - Zwickau.

Öffentliche Ämter

Von 1994 bis 2001 war Weigel ehrenamtlicher Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher von Königswalde.

Strafverfahren

Die Staatsanwaltschaft Zwickau beantragte im Sommer 2006 einen Strafbefehl gegen Weigel wegen Missbrauchs von Fördermitteln: Weigel soll 2002 in seiner damaligen Funktion als Geschäftsführer bei den Johannitern unrichtige Angaben im Zusammenhang mit Lohnkostenzuschüssen der Bundesanstalt für Arbeit gemacht haben, dabei sei ein Schaden von knapp 10.000 Euro entstanden. Seine Politische Immunität als Abgeordneter hob der Deutsche Bundestag am 1. Juni 2006 auf. Am 13. Dezember 2006 wurde Weigel vom Amtsgericht Zwickau wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 115 Tagessätzen zu je 130 Euro verurteilt. Weigel legte, wie auch die Staatsanwaltschaft Zwickau, gegen das Urteil Rechtsmittel ein.

In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Zwickau wurde Weigel am 2. Mai 2007 zu 90 Tagessätzen von je 130 Euro verurteilt.