Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1223

Dauer Mitgliedschaft

10 Jahre, 345 Tage

Alter beim Eintritt

30

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-04, 2004-06, 2004-07, 2004-07, 2004-08, 2004-09, 2005-02, 2007-12

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ute Vogt (* 3. Oktober 1964 in Heidelberg) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Sie war von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern. Seit 1999 ist sie Landesvorsitzende der SPD in Baden-Württemberg.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur absolvierte die in Wiesloch aufgewachsene Ute Vogt ein Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, welches sie mit beiden juristischen Staatsexamina beendete. Zudem studierte Vogt an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Seitdem ist sie als Rechtsanwältin in Pforzheim tätig.

Partei

Nachdem sich Ute Vogt schon seit 1983 bei den Jusos engagierte, wurde sie 1984 auch Mitglied der SPD. Von 1991 bis 1994 war sie Sprecherin der Jusos in Baden-Württemberg. Seit 1993 gehört sie dem SPD-Landesvorstand in Baden-Württemberg an. 1995 wurde sie zur stellvertretenden Landesvorsitzenden und 1999 schließlich zur SPD-Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg gewählt.

2001 trat sie bei der Landtagswahl als Spitzenkandidatin der SPD gegen Ministerpräsident Erwin Teufel an. Ihr erklärtes Ziel, einen Regierungswechsel zu erreichen, verfehlte sie zwar, jedoch gelang ihr insoweit ein Achtungserfolg, als die SPD sich um 8,2 Prozentpunkte verbesserte und mit 33,3 Prozent der Stimmen ihr bestes Landesergebnis seit 1972 erzielen konnte.

Seit 2001 ist sie zudem Mitglied im Bundesvorstand und im Präsidium der SPD. Von 2003 an war Ute Vogt stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD. Für den Bundesparteitag im Oktober 2007 wurde sie nicht mehr für das Amt einer Vize-Vorsitzenden nominiert. Auf dem Bundesparteitag am 26. Oktober 2007 in Hamburg wurde sie als Mitglied des Parteivorstand im ersten Wahlgang mit 345 Stimmen gewählt.

Sie war erneut Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 26. März 2006. Mit 25,2 % der Stimmen erreichte die SPD bei dieser Wahl ihr zweitschlechtestes Ergebnis seit 1952 und verlor annähernd genau den Stimmenanteil, den sie unter Vogts erster Spitzenkandidatur 2001 hinzugewann.

Vogt übernahm nach der Landtagswahl den Vorsitz ihrer Fraktion und damit das Amt der Oppositionsführerin im Landtag. Immer wieder musste sie sich gegen innerparteiliche Kritiker behaupten. Obwohl dem Landesparteitag im September 2007 in Fellbach eine heftige Diskussion um sie vorausging, wurde sie nach einer kämpferischen Rede mit 77,4 Prozent als Landesvorsitzende bestätigt.

Zum Anfang des Jahres 2008 erklärte sie ihren Rücktritt vom Fraktionsvorsitz. Zu ihrem Nachfolger wurde am 10. Januar 2008 Claus Schmiedel gewählt.

Abgeordnete

Von 1989 bis 1994 gehörte sie dem Stadtrat von Wiesloch an.

Von 1994 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 2000 bis 2002 Vorsitzende des Innenauschusses. Ute Vogt ist 1998 als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Pforzheim und sonst stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Seit 2006 ist Ute Vogt Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Trotz innerparteilicher Kritik aufgrund des landesweit schlechten SPD-Wahlergebnisses wurde sie am 29. März 2006 mit 24 zu 14 Stimmen zur Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion gewählt und löste damit Wolfgang Drexler ab. Am 9. Oktober 2007 gab sie bekannt, dass sie für diese Position bei den Neuwahlen zum Fraktionsvorstand im Januar 2008 nicht zur Verfügung steht.

Sie unterlag im Wahlkreis Bretten mit 31,2 % der Stimmen dem CDU-Kandidaten Joachim Kößler, der für die CDU 43,8 % der Stimmen erreichen konnte. Ute Vogt ist daher über ein Zweitmandat in den Landtag eingezogen.

Öffentliche Ämter

Nach der Bundestagswahl 2002 wurde sie am 22. Oktober 2002 als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Am 22. November 2005 schied sie aus dem Amt.

Gesellschaftliches Engagement

Ute Vogt ist Schirmherrin des Vereins MEHRSi und von Blick nach Rechts.

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