Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2985

Dauer Mitgliedschaft

2 Jahre, 82 Tage

Alter beim Eintritt

42

Mitglied der...

10. Wahlperiode (1983-1987)

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Roland Vogt (* 17. Februar 1941 in Gelnhausen) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). Er war von 1983 bis 1985 Abgeordneter im Deutschen Bundestag.

Leben

Vogt bestand 1960 sein Abitur und leistete anschließend ein Jahr Sanitätsdienst bei der Bundeswehr ab. Anschließend studierte er Rechts- und Politikwissenschaften an den Universitäten Heidelberg, Saarbrücken und Berlin. Von 1970 bis 1975 war er Arbeitsgemeinschafts- und Projektgruppenleiter am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin. In den 1970er Jahren engagierte er sich für die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), denen er bereits 1961 beigetreten war. Im Jahr 1977 wurde er einer von drei Vorsitzenden des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), dem er bis 1982 angehörte. 1989 gründete er u.a. mit Petra Kelly und Theodor Ebert den Bund für Soziale Verteidigung. Ab 1991 begann er sich vermehrt in der Politik zu betätigen. Er arbeitete als Leiter des Stabes des Bevollmächtigten des Ministerpräsidenten von Brandenburg für den Abzug der sowjetischen Streitkräfte.

Politik

Vogt trat bereits 1969 der SPD bei, der er bis 1978 angehörte. In dem Jahr war er einer der Gründer der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz in Berlin. Im Jahr 1979 war er Gründungsmitglied der Europa-Grünen nahm auch auf Platz 2 der Bundesliste der Partei Die Grünen teil. Bis 1981 war er als Koordinator der Kooperation zwischen grünen und radikaldemokratischen Parteien in Straßburg tätig. Von 1981 bis 1982 war er Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen und von 1983 bis 1985 war er Mitglied des Deutschen Bundestags. Er wurde über die Landesliste von Rheinland-Pfalz der Grünen ins Parlament gewählt. Am 18. Juni 1985 schied er vorzeitig aus dem Bundestag aus. Er war bis Februar 1984 stellvertretendes Mitglied des Verteidigungsausschusses und anschließend bis zu seinem Ausscheiden ordentliches Mitglied, wo er für das Thema Rüstungskonversion zuständig war. Zudem war er noch für wenige Monate jeweils als stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Rechtsausschuss vertreten.

Die brandenburgische Landesregierung berief ihn Anfang der 1990er Jahre, um dort Konversionsprojekte an Standorten, die von den Sowjettruppen und der NVA geräumt wurden, voranzutreiben. Danach wurde er Landesvorsitzender der brandenburgischen Grünen. Nach seiner Pensionierung zog er nach Bad Dürkheim und kandidierte dort erneut, aber erfolglos um einen Platz auf der rheinland-pfälzischen Landesliste der Grünen für die Bundestagswahl 2005.