Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

546

Dauer Mitgliedschaft

17 Jahre, 76 Tage

Alter beim Eintritt

42

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Franz Xaver Unertl (* 22. September 1911 in Grottham; † 31. Dezember 1970 in Birnbach) war ein deutscher Politiker (CSU).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volks- und einer Fortbildungsschule in Birnbach sowie der Landwirtschaftsschule in Passau arbeitete Unertl zunächst als Landwirt auf dem elterlichen Hof, ehe er 1932 als selbständiger Gastwirt und Viehkaufmann tätig wurde. Außerdem war er bis 1933 Mitglied des Bayerischen Jungbauernbunds. Von 1940 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Nach dem Kriegsende war er Vorstandsmitglied des bayerischen Viehhändlerverbands und seit 1958 Verwaltungsratsmitglied bei der Deutschen Bundespost.

Partei

Unertl zählte 1945 zu den Mitbegründern der CSU in Niederbayern.

Abgeordneter

Unertl war Ratsmitglied der Gemeinde Birnbach und Kreistagsmitglied des Landkreises Griesbach. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1953 bis zu seinem Tode an. Er vertrat zunächst den Wahlkreis Vilshofen und ab 1965 den Wahlkreis Passau im Parlament. In der dritten Legislaturperiode brachte er mit seinen Parteifreunden Friedrich Bauereisen, Richard Jaeger, Linus Memmel und Albrecht Schlee einen Antrag zur Wiedereinführung der Todesstrafe bei Mord ein, der aber nicht beraten wurde.

Öffentliche Ämter

Unertl amtierte als Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Birnbach.

Ehrungen

Unertl wurde 1965 der Bayerische Verdienstorden zuerkannt. Gemeinsam mit Josef Ertl wurde er 1971 mit dem Orden wider den tierischen Ernst ausgezeichnet (bei Unertl erfolgte die Ehrung postum).