Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

44 *

Dauer Mitgliedschaft

28 Jahre, 327 Tage *

Alter beim Eintritt

36

Bekommen

2004-02, 2006-03, 2006-04

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ludwig Stiegler (* 9. April 1944 in Parsberg/Oberpfalz) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Er ist seit 1998 Stellvertretender Vorsitzender und war von Juli bis Oktober 2002 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Leben und Beruf

Ludwig Stiegler wurde als Sohn von Ludwig und Walburga Stiegler aus Vilshofen 1944 in Parsberg geboren, der Vater war Kalkwerker bei der Maxhütte. Ludwig Stiegler wuchs in Vilshofen bei Rieden in der Oberpfalz auf. Nach der Volksschule in Vilshofen besuchte Stiegler ab 1956 das Progymnasium der Claretiner in Weißenhorn, ehe er 1960 auf das Erasmus-Gymnasium in Amberg wechselte. Nach dem Abitur 1964 verpflichtete sich Stiegler zunächst als Zeitsoldat bei der Bundeswehr. 1967 schied er als Leutnant der Reserve aus. Er begann dann ein Studium der Rechtswissenschaft, Soziologie und Politik in München und Bonn, das er 1973 mit dem Ersten und 1976 mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen beendete. Seitdem ist er als Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Köln zugelassen.

Ludwig Stiegler ist verheiratet und hat drei Kinder, er lebt in Bonn.

Partei

1960 trat Ludwig Stiegler zunächst in den JU-Ortsverband Vilshofen ein, 1964 wechselte Stiegler in die SPD. 1999 bis 2007 gehörte er dem Parteivorstand, 2005 bis 2007 auch dem Präsidium der SPD an. Von 1985 bis 1993 und von 1997 bis 2004 war er stellvertretender Landesvorsitzender der SPD in Bayern, 2004 wurde Stiegler dann zum Landesvorsitzenden gewählt. Von 1982 bis 1997 war er Vorsitzender des SPD-Regionalbezirks Oberpfalz. Stiegler ist außerdem Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Weiden-Neustadt-Tirschenreuth.

Abgeordneter

Seit 1980 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1987 bis 1992 und von 1994 bis 2005 war er Vorsitzender der Bayerischen SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. Seit 1998 ist er Mitglied im Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion. Von Juli bis Oktober 2002 war er dann Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Seit Oktober 2002 ist er einer ihrer Stellvertretenden Vorsitzenden.

Ludwig Stiegler ist stets über die Landesliste Bayern in den Bundestag eingezogen.

Stiegler hat bekanntgegeben 2009 nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren.

Kritik

Im Juli 2002 äußert er, die Oppositionsparteien CDU und FDP hätten im Rahmen der Debatte um das NPD-Verbot nicht das Recht den Bundesinnenminister Otto Schily zu kritisieren, da ihre Vorgängerparteien schließlich Adolf Hitler zur Macht verholfen hätten.

Im Juli 2005 gerät er bundesweit mit einem Nazi-Vergleich in die Kritik als er äußerte, dass ihm zum CDU-Programm zur Bundestagswahl ("Vorfahrt für Arbeit") nur das Motto der nationalsozialistischen Konzentrationslager "Arbeit macht frei" einfallen würde.