Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

503

Dauer Mitgliedschaft

17 Jahre, 335 Tage

Alter beim Eintritt

53

Bekommen

2004-07, 2004-07

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Hans Stercken (* 2. September 1923 in Aachen; † 26. Juni 1999 in Bonn) war ein deutscher Journalist und Politiker (CDU).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1942 nahm er bis 1945 als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Nach der anschließenden Kriegsgefangenschaft begann er 1946 ein Studium der Klassischen Philologie, der Archäologie, Germanistik, Geschichte und Pädagogik, welches er 1952 beendete. Während des Studiums wurde Stercken Mitglied der K.D.St.V. Novesia Bonn im CV. 1952 wurde er an der Universität Bonn mit der Arbeit Gallus gallinaceus - Studien zur Monographie des Haushahnes im Altertum zum Dr. phil. promoviert. Anschließend arbeitete er bis 1954 als Redakteur bei der Bonner Rundschau. Von 1954 bis 1968 war Stercken als Referent für West- und Südeuropa im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung tätig. Danach war er von 1969 bis 1976 geschäftsführender Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung.

Hans Stercken war verheiratet mit Annemarie Stercken und hatte fünf Kinder.

Partei

Seit 1946 war Stercken Mitglied der CDU.

Abgeordneter

Von 1976 bis 1994 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1985 bis 1994 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. Er war von 1985 bis 1988 Präsident und ab 1990 Ehrenpräsident des Interparlamentarischen Rates der Interparlamentarischen Union IPU. Mit ihm wurde erstmals ein deutscher Parlamentarier in den Vorsitz dieser wichtigen weltweiten Abgeordnetenvereinigung berufen.

Hans Stercken ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Aachen in den Bundestag eingezogen.

Gesellschaftliches Engagement

Stercken hat sich insbesondere für eine Vertiefung der deutsch-französischen, der deutsch-israelischen und der deutsch-türkischen Beziehungen eingesetzt. Er war Präsident der Vereinigung Deutsch-Griechischer Gesellschaften und Bundesvorsitzender des deutsch-türkischen Freundschaftsvereins e. V./Hürriyetçi Türk-Alman Dostluk Cemiyeti (HÜR-TÜRK). Er setzte sich dafür ein, die türkisch-deutschen Freundschaftsbeziehungen gesondert von der Situation Deutschland-Türkei zu betrachten und verwies auf die seit den 60er Jahren bestehenden Anbindungen der Türkei. Seit 1990 war Stercken auch Präsident der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft. Er war 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Internationale Burgenkunde Aachen e. V. (GIB).

Von 1972 bis 1980 war Hans Stercken Vorsitzender des CV-Rates und Altherrenbundes des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV).

Ehrungen und Auszeichnungen