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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Erika Steinbach geb. Hermann (* 25. Juli 1943 in Rahmel, damals Reichsgau Danzig-Westpreußen) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie ist seit 1990 Mitglied des Bundestages und seit 1998 Präsidentin des Bundes der Vertriebenen. Leben Erika Steinbach, ist die Tochter eines aus Hanau (Hessen) stammenden Feldwebels der Luftwaffe, Wilhelm Karl Hermann, der 1941 nach Rahmel im besetzten Polen beordert wurde und sich dort bis Januar 1944 aufhielt, bis er an die Ostfront versetzt wurde. Ihre Mutter, Erika Hermann (geb. Grote), stammt aus Bremen und kam 1943 nach Rahmel. Im Januar 1945 flüchtete Erika Hermann mit ihren Kindern, der 18 Monate alten Erika und ihrer drei Monate alten Schwester, drei Monate vor der Befreiung Rahmels durch die Rote Armee, aus ihrer Mietwohnung nach Schleswig-Holstein, wo sie bis 1948 auf Bauernhöfen in Kleinjörl, Großjörl und Stieglund lebten. Von 1948 bis 1950 lebte die Familie in Berlin und ab 1950 wuchs Erika Hermann in Hanau auf. Sie ist evangelisch. Seit 1972 ist sie mit Helmut Steinbach verheiratet. Nach privatem Musikstudium (Geige) und Orchesterkonzerten war sie von 1970 bis 1977 als Diplom-Verwaltungswirtin und Informatikerin beim Kommunalen Gebietsrechenzentrum Frankfurt am Main angestellt, für das sie ab 1974 als Projektleiterin die Automatisierung der Bibliotheken in Hessen verantwortete. Seit 1974 ist sie Mitglied der CDU. Öffentliche Ämter Von 1977 bis 1990 war sie Stadtverordnete und Fraktionsassistentin der CDU-Stadtverordnetenfraktion in Frankfurt, wo sie, wie die Zeitschrift Spiegel berichtete, als Ziehtochter von Alfred Dregger rasch Karriere machte und sich am rechten Rand der CDU profilierte. 1990 wurde sie im Wahlkreis 140 (Frankfurt am Main III) direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und seit November 2005 Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2000 ist sie Mitglied im CDU-Bundesvorstand. Sie ist außerdem Mitglied des ZDF-Fernsehrates. Politik Erika Steinbach war Mitglied des Bundesvorstandes der Landsmannschaft Westpreußen. Seit 1994 ist sie Mitglied des BdV, dessen Präsidentin sie seit 1998 ist; sie wurde zuletzt am 18. März 2006 mit 63 von 77 Stimmen für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Ebenfalls seit 1994 ist sie Mitglied des Goethe-Instituts. Eines ihrer politischen Ziele ist die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin, das auch dem Schicksal der deutschen Vertriebenen gewidmet sein soll; sie ist (bis August 2005 gemeinsam mit Peter Glotz) die Vorsitzende der zu diesem Zweck im September 2000 gegründeten Stiftung "Zentrum gegen Vertreibungen". Steinbach wird, vor allem in Polen und Tschechien, wegen ihrer politischen Positionen, wie beispielsweise ihr "nein" bei Bundestagabstimmungen sowohl 1990 zur Anerkennung der deutsch-polnischen Grenze, das sie mit: "Man kann nicht für einen Vertrag stimmen, der einen Teil unserer Heimat abtrennt" begründete, als auch 1997 zur deutsch-tschechischen Aussöhnungserklärung, die sie "eine Schlußstricherklärung" nannte, kritisiert. Nach anhaltender kritischer Berichterstattung, wie z.B. ein Artikel der polnischen Tageszeitung Rzeczpospolita von 2002, der Steinbachs Selbstbeschreibung als "Vertriebene" in Frage stellte und von ihr mit man müsse kein Wal sein, um sich für Wale einzusetzen kommentiert wurde, ist sie heute in Polen bekannter als in Deutschland. Manchmal wird sie wegen dieser Bekanntheit zum Opfer polnischer Satire, wie im Fall einer auch in Deutschland nachgedruckten Fotomontage des polnischen Nachrichtenmagazins Wprost, die sie in SS-Uniform auf Bundeskanzler Schröder reitend dargestellt. Sie trat aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau aus, weil sie neben anderen theologischen Inhalten mit deren Haltung zu gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften nicht einverstanden war und wechselte in die freikirchlich organisierte Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche. Im September 2008 äußerte sie, nach dem Zweiten Weltkrieg seien die Deutschen beispielsweise in Yugoslawien einem "Völkermord" ausgesetzt gewesen. |