Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2106

Dauer Mitgliedschaft

6 Jahre, 152 Tage

Alter beim Eintritt

42

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Karl Graf von Spreti (* 21. Mai 1907 in Schloss Kapfing bei Landshut; † 5. April 1970 in San Pedro/Guatemala) war ein deutscher Politiker der CSU und Diplomat.

Leben und Beruf

Karl von Spreti studierte, wie sein Ururgroßvater Leo von Klenze, Architektur an der Technischen Hochschule München. 1935 ging er als einer der Filmtechniker um den Regisseur Franz Osten nach Indien und war als Filmarchitekt bei Bombay Talkies tätig. Nach Krieg und Gefangenschaft ließ er sich in Lindau (Bodensee) wieder als Architekt nieder.

1956 wurde Spreti Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Luxemburg (bis 1960). Anschließend war er in Kuba (1960 bis 1963), Jordanien (1963 bis 1965), Dominikanische Republik (1966 bis 1968) und Guatemala tätig. Während seines Dienstes dort wurde er am 31. März 1970 von der linksgerichteten Guerilla FAR entführt und am 5. April 1970 ermordet.

Partei

Vor 1933 gehörte Graf von Spreti der BVP an. 1945 beteiligte er sich an der Gründung der CSU, deren Kreisvorsitzender er in Lindau wurde.

Abgeordneter

Von 1948 bis 1956 gehörte Spreti dem Stadtrat von Lindau an. Er gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis zum 5. März 1956 an. Spreti vertrat den Wahlkreis Kempten im Parlament. 1953 bis 1956 war er Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Nach seinem Tode fand am 13. April 1970 eine Trauerfeier im Plenarsaal des Bundestages statt.

Ehrungen

Nach Spreti ist der Karl Graf Spreti Sonderfonds der Bayerischen Volksstiftung benannt. Er wurde nach dem Tod seiner Tochter, Maria Gaetana, welche mit dem New Yorker Galeristen Pierre Matisse verheiratet war, im Jahr 2003 eingerichtet. Durch eine testamentarische Verfügung von Maria Gaetana Matisse wurde festgelegt, dass das Gedenken an ihren Vater aufrecht erhalten werden soll, was über den Karl Graf Spreti Sonderfonds der Bayerischen Volksstiftung geschieht und somit den Förderspielraum der Stiftung wesentlich erweitert. Der Sonderfonds bekommt durch die Pierre and Maria Gaetana Matisse Foundation Zuschüsse von ca. 200.000 US-Dollar jährlich. Gefördert werden durch den Sonderfonds wissenschaftliche und kulturelle Projekte, die sich der Erforschung der Außenbeziehungen Bayern in ihren historischen und aktuellen Bezügen widmen sowie Projekte, welche die auswärtigen Beziehungen Bayern im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich intensivieren.