Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16  
 
 

Rang

483

Dauer Mitgliedschaft

18 Jahre, 3 Tage

Alter beim Eintritt

42

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

ANKAUF

HABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?

RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?

01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten. 02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht. 03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Walter Seuffert (* 4. Februar 1907 in Rahway, New Jersey; † 28. Dezember 1989 in München) war ein deutscher Jurist und Politiker. Er gehörte der SPD an.

Familie und Herkunft

Seuffert kam als Kind aus Würzburg stammender, katholischer deutscher Eltern in Rahway im US-Bundesstaat New Jersey auf die Welt. Sein Vater Dr. Otto Seuffert war dort einige Jahre als Chemiker für die Niederlassung einer deutschen Firma tätig, die Mutter Anna geb. Leibold war Hausfrau. Der Großvater väterlicherseits , Lothar von Seuffert, war Rechtsprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, auch der Orgelbauer Johann Philipp Seuffert gehört zu seinen Vorfahren. 1911 gingen Eltern und Kind nach Deutschland zurück.

Ausbildung und Beruf

Seuffert wuchs in Darmstadt auf, besuchte dort Volksschule und Realgymnasium. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften ab 1925 in Heidelberg, Frankfurt/Main und München und der Referendarzeit legte er 1932 in München sein Assessorexamen ab und erhielt dort die Zulassung als Rechtsanwalt. Danach ließ er sich 1932 als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht in München nieder, er betrieb ab 1933 gemeinsam eine Kanzlei mit dem späteren Münchner Bürgermeister Walther von Miller. Diesen Beruf nahm er nach Kriegsteilnahme und Kriegsgefangenschaft im Jahr 1946 wieder auf, bekleidete jedoch bereits nach kurzer Zeit das Amt eines Referenten der Bayerischen Staatskanzlei und wurde 1948 in den Wirtschaftsrat für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet berufen.

Seit dessen erster Wahl 1949 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 18. Oktober 1967, also über fünf Wahlperioden, war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde über die Landesliste der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in Bayern gewählt. Am 24. Februar 1950 wurde er von Bundestagspräsident Erich Köhler wegen unparlamentarischen Verhaltens für den Rest der Sitzung von der Teilnahme ausgeschlossen. Von 1949 bis 1957 war Seuffert stellvertretende Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Geld und Kredit, anschließend bis 1961 des Finanzausschusses.

Vom 4. Juni 1964 bis zum 13. Oktober 1967 war er auch Abgeordneter des Europäischen Parlaments.

Am 18. Oktober 1967 erfolgte seine Wahl zum Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts, dessen zweitem Senat er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im November 1975 vorstand.

Werke