Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1443

Dauer Mitgliedschaft

10 Jahre, 60 Tage

Alter beim Eintritt

33

Bekommen

2004-03, 2004-03, 2004-08, 2004-10, 2006-09, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Helga Schuchardt, geb. Meyer (* 2. August 1939 in Hannover) ist eine liberale Politikerin, die 1982 aus der FDP austrat. Sie war nach ihrem Parteiaustritt Hamburger Kultursenatorin und niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Leben

Nachdem Schuchardt 1964 das Staatsexamen zur Ingenieurin für technische Physik erreicht hatte, arbeitete sie von 1965 bis zur Wahl in den Deutschen Bundestag 1972 bei der Deutschen Lufthansa.

Von 1970 bis 1982 war Schuchardt Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, ab 197F FDP-Landesvorsitzende Hamburg. Von 1972 bis 1983 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie war die bildungspolitische und entwicklungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Vorsitzende des Unterausschusses für humanitäre Hilfe, Mitglied des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft.

Schuchardt war von 1981 bis 1983 Präsidentin des Kuratoriums der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE).

1982 trat sie aus der FDP aus, seit dieser Zeit ist sie parteilos und Vorsitzende der parteiunabhängigen Liberalen Vereinigung. Von 1983 bis 1987 war sie Kultursenatorin von Hamburg und übernahm die damalige Pressereferentin Inge Volk, welche bald ihre Lebensgefährtin wurde.

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt gründete Schuchart mit Volk eine Agentur für Kulturveranstaltungen, bis sie nach Hannover berufen wurde und dort mit Volk zusammenzog. Sie hat ihre Lebensgefährtin nie verschwiegen, aber auch nie öffentlich über sie geredet. Im Jahre 1992 wurde sie als erste lesbische Spitzenpolitikerin von einer Zeitung mit "Deutsche Ministerin liebt eine Frau" als Schlagzeile "geoutet".

Vom 21. Juni 1990 bis 30. März 1998 war Schuchardt Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, von 1992 bis 2002 Mitglied des Kuratoriums der Volkswagenstiftung, seit 1994 als Vorsitzende. Sie ist Beiratsmitglied der Humanistischen Union (HU), Mitbegründerin der ifu (Internationale Frauenuniversität), Vorsitzende des Hochschulrates der Hochschule für Musik und Theater Hannover und Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der Fachhochschule Osnabrück.

Siehe auch