Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2946

Dauer Mitgliedschaft

2 Jahre, 171 Tage

Alter beim Eintritt

62

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Carl Schröter (* 29. Mai 1887 in Neustadt in Holstein; † 25. Februar 1952 in Kiel) war ein deutscher Politiker (DVP und CDU).

Er war von 1950 bis zu seinem Tode stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur in Kiel absolvierte Schröter ein Studium der Philologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Universität Halle. Anschließend war er als Lehrer in Kiel an einem Gymnasium und an der Marinefachschule für Verwaltung und Wirtschaft tätig. 1933 wurde er aufgrund des von den Nationalsozialisten erlassenen "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" aus dem Schuldienst entlassen. Daher arbeitete er seitdem als privater Sprachlehrer.

Carl Schröter war verheiratet und hatte ein Kind.

Partei

Schröter engagierte sich bis 1918 für die Nationalliberale Partei und initiierte auch die Gründung nationalliberaler Jugendvereine. In der Novemberrevolution 1918 gehörte er schließlich zu den Mitbegründern der Deutschen Volkspartei (DVP) in Schleswig-Holstein.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begründete Schröter mit anderen in Schleswig-Holstein die Demokratische Union (DU) und wurde im Januar 1946 auch deren Landesvorsitzender. In dieser Funktion wirkte er entscheidend am Anschluss der Demokratischen Union an die CDU mit, der im Februar 1946 vollzogen wurde. Die Minderheit unter seinem Stellvertreter Peter Christel Asmussen verließ daraufhin die DU und gründete im März 1946 den FDP-Landesverband Schleswig-Holstein. Anschließend war Schröter bis zu seinem Tode Landesvorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein.

Abgeordneter

Carl Schröter gehörte von 1924 bis 1928 dem Preußischen Landtag an.

Am 26. Februar 1946 wurde er von der britischen Besatzungsmacht zum Abgeordneten im Landtag von Schleswig-Holstein ernannt. Schröter gehörte anschließend auch dem zweiten ernannten Landtag an und war von 1947 bis zur Niederlegung seines Mandates am 21. Mai 1950 - über die Landesliste - gewähltes Mitglied des Landtages. Dort war er in dieser Zeit Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und damit auch Oppositionsführer. Daneben gehörte Schröter 1947/48 dem Zonenbeirat der britischen Besatzungszone und 1948/49 dem Parlamentarischen Rat an.

Von 1949 bis zu seinem Tode war er schließlich Mitglied des Deutschen Bundestages und dort ab dem 17. Januar 1950 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Carl Schröter ist als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreis Segeberg - Neumünster in den Bundestag eingezogen.