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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Richard Schröder (* 26. Dezember 1943 in Frohburg, Sachsen) ist Philosoph und evangelischer Theologe in Berlin und gehört seit 2001 zum Nationalen Ethikrat. Des weiteren war er Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD in der Volkskammer der DDR sowie Abgeordneter im Deutschen Bundestag zur Zeit der Wiedervereinigung. Er ist Vorsitzender des Fördervereins Berliner Schloss. Lebenslauf Richard Schröder studierte Theologie und Philosophie an den Kirchlichen Hochschulen Naumburg (Saale) und Berlin. Von 1973 bis 1977 war er Pfarrer in Wiederstedt im Harz. 1977 erfolgte die Promotion, welche 1990 durch die neue Regierung staatlich anerkannt wurde. Von 1977 bis 1990 war er dann Dozent für Philosophie, ebenfalls in Berlin und Naumburg. 1991 habilitierte er an der Kirchlichen Hochschule Leipzig. 1988/89 arbeitete Richard Schröder bei der "Ökumenischen Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" in der DDR als Berater der Arbeitsgruppe "Mehr Gerechtigkeit in der DDR", 1989 erfolgte auch sein Eintritt in die SPD. Vom 18. März bis zum 2. Oktober 1990 war Richard Schröder Mitglied der Volkskammer der DDR, vom 3. April bis zum 21. August 1990 Fraktionsvorsitzender der SPD und vom 3. Oktober bis zum 18. Dezember 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 1990 ist er Mitglied der Grundwertekommission. Seine Lehrtätigkeit setzte Richard Schröder 1991 an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin fort. Von 1991 bis 1997 war er Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und seit 1992 Mitglied des Beirates beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU). 1993 erfolgte die Berufung zum Professor auf den Lehrstuhl für Philosophie in Verbindung mit Systematischer Theologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin, wo er 1993 und 1994 auch Dekan war. Seit 1993 ist Richard Schröder Verfassungsrichter des Landes Brandenburg und Präsident des Senats der von Helmut Schmidt und Kurt Biedenkopf gegründeten "Deutschen Nationalstiftung" Weimar. Seit 2003 Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Von 1995 bis 2000 war er außerdem Vorsitzender des Kuratoriums der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover und seit 1999 Vorsitzender des Beirates der Evangelischen Akademie zu Berlin. Seine Berufung zum Nationalen Ethikrat erfolgte 2001 durch Beschluss des Bundeskabinetts. Ehrungen 1992 erhielt Richard Schröder die Ehrendoktorwürde durch die Theologische Fakultät der Universität Göttingen und im selben Jahr wurde ihm das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 1996 war er der erste Preisträger des Lutherpreises "Das unerschrockene Wort" in Worms, 1997 wurde ihm der "Ludwig-Börne-Preis" in Frankfurt am Main und 2001 der "Heinz-Herbert-Karry-Preis" ebenda verliehen. Ausgewählte Publikationen |