Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

267

Dauer Mitgliedschaft

21 Jahre, 35 Tage

Alter beim Eintritt

44

Bekommen

2004-10, 2005-02

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Hermann Schmidt (* 6. Februar 1917 in Allendorf im Kreis Dillenburg; † 10. Februar 1983 in Würgendorf im Kreis Siegen-Wittgenstein) war ein deutscher Politiker (SPD).

Er war von 1975 bis 1976 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung.

Ausbildung und Beruf

Nach der Volksschule und der Berufsschule besuchte er die Außenhandelsschule und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Nach der Kaufmanns- und Stenografenprüfung arbeitete er als Technischer Kaufmann, wurde 1938 zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wurde er 1946 Geschäftsführer der Westfälischen Rundschau in Siegen und war ab 1952 als Prokurist bei der Stahlwerke Südwestfalen AG tätig.

Partei

Schmidt war vor 1933 Mitglied im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, trat nach dem Krieg der SPD bei und wurde 1946 Vorsitzender der SPD Würgendorf. 1949 bis 1973 war er Vorsitzender des Unterbezirks Siegen-Wittgenstein.

Abgeordneter

Schmidt zog 1948 in den Kreistag von Siegen ein und amtierte dort 1956 bis 1976 als Landrat des Kreises Siegen.

Er gehörte vom 5. Juli 1950 bis zum 3. Oktober 1961 dem nordrhein-westfälischen Landtag an und war dort 1957 bis 1958 stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Verfassungsbeschwerden.

Von 1961 bis zu seinem Tode war Schmidt Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1969 bis 1972 stellvertretender Vorsitzender und von 1972 bis 1975 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Bundestages.

Hermann Schmidt ist 1965 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Siegen-Wittgenstein in den Bundestag eingezogen.

Öffentliche Ämter

Am 19. März 1975 wurde Schmidt als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung in die von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführte Bundesregierung berufen. In den Nachwehen der "Rudel-Affäre" im November 1976 geriet Schmidt zunehmend in die Kritik der Medien. Er schied am 16. Dezember 1976 aus dem Amt. Schmidt war Oberst d.R. des Heeres und absolvierte diverse Wehrübungen. Sein besonderes Interesse galt dem Militärischen Nachrichtenwesen und der Fernmeldeaufklärung. Er unterstützte wesentlich - besonders als Parlamentarischer Staatssekretär im BMVg - die Planung und den Aufbau des Amtes für Nachrichtenwesen der Bundeswehr (ANBw).

Siehe auch