Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16  
 
 

Rang

1223

Dauer Mitgliedschaft

10 Jahre, 345 Tage

Alter beim Eintritt

47

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-02, 2004-02, 2004-03, 2004-03, 2004-05, 2004-05, 2004-06, 2004-07, 2004-07, 2004-07, 2004-08, 2005-01, 2006-03, 2006-03, 2006-03, 2006-04

Externe Verweise

Wikipedia

ANKAUF

HABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?

RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?

01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten. 02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht. 03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Rezzo Schlauch (* 4. Oktober 1947 in Gerabronn, Baden-Württemberg) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Rechtsanwalt. Er war von Oktober 2002 bis November 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Leben

Rezzo Schlauch wuchs im hohenlohischen Bächlingen auf. Sein Vater Rudolph Schlauch (1909-1971) war dort Pfarrer und wurde als Historiker, Volkskundler und Autor heimatkundlicher Schriften bekannt. Rezzo Schlauch besuchte von 1954 bis 1958 die Grundschule in Bächlingen und anschließend bis zum Abitur das Gymnasium in Künzelsau. Schlauch ist nur ein halbes Jahr älter als sein späterer Parteifreund Joschka Fischer, der im benachbarten Langenburg aufwuchs.

Beruf und Politik

Nach dem Abitur 1966 begann Schlauch ein Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg im Breisgau und Heidelberg, welches er 1972 mit dem ersten und 1975 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Während seiner Studienzeit war er Mitglied der Burschenschaft Saxo-Silesia zu Freiburg, aus der er später austrat. Er ist seitdem selbständiger Rechtsanwalt. Seit 1980 ist er Mitglied in der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Von 1984 bis zu seiner Wahl in den Deutschen Bundestag war er Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Hier war er ab 1990 Vorsitzender der Landtagsfraktion der Grünen.

1994 wurde Schlauch Mitglied des Bundestages. Von 1998 bis 2002 war er gemeinsam mit Kerstin Müller Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Bekannt wurde Rezzo Schlauch 1996, als er mit 39,3 % der Stimmen knapp bei den Wahlen zum Amt des Oberbürgermeisters von Stuttgart im zweiten Wahlgang gegen Wolfgang Schuster (CDU) unterlag, der 43,1 % der Stimmen bekam. Bereits 1982 kandidierte Schlauch bei der Oberbürgermeisterwahl in Crailsheim, er erreichte dabei 12 % der Stimmen.

1999 wurde er auf dem Bielefelder Sonderparteitag der Grünen von Randalierern geschlagen und mit Buttersäure übergossen.

Im August 2002 kam Schlauch negativ in die Presse, als bekannt wurde, dass er dienstlich erworbene Flugmeilen für einen Urlaub genutzt hatte. Für das gleiche Vergehen hatte er davor Cem Özdemir gescholten. Er versuchte vergeblich, die Affaire zu vertuschen, und musste von der Parteiführung und den Medien Kritik einstecken.

Im Oktober 2002 wurde Schlauch zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement ernannt. Er war außerdem Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung.

Bei den Bundestagswahlen 2005 trat Schlauch nicht wieder an und ist wieder als Anwalt tätig, wobei er seit Dezember 2005 mit der Münchener Kanzlei Mayer & Kambli kooperiert. Zudem wurde er Mitglied im Beirat der Energie Baden-Württemberg (EnBW), einem der größten Kernkraftwerksbetreiber Deutschlands, und von 2006 bis 2008 auch Aufsichtsratsvorsitzender bei der Leipziger sprd.net AG, der Betreiberin von Spreadshirt. Seit Januar 2008 ist Schlauch nur noch Mitglied des Aufsichtsrates.

In einem Interview mit dem Journalisten Daniel Gäsche im Mai 2007 bekannte Schlauch, früher LSD eingenommen zu haben. Anschließend bestritt er, eine entsprechende Aussage gemacht zu haben.

Ehrungen

2006 erhielt Schlauch die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.