Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2789

Dauer Mitgliedschaft

3 Jahre, 306 Tage

Alter beim Eintritt

37

Mitglied der...

11. Wahlperiode (1987-1990)

Bekommen

2004-12

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Gertrud Schilling (* 30. März 1949 in Solingen) ist eine hessische Politikerin (Die Grünen) und ehemalige Abgeordnete des Hessischen Landtags sowie des Bundestags.

Ausbildung und Beruf

Gertrud Schilling legte 1968 in Wiesbaden das Abitur ab und studierte Lehramt an der Universität Frankfurt. Ab 1972 arbeitete sie an verschiedenen Schulen als Lehrer.

Politik

Von 1978 bis 1979 war Gertrud Schilling Mitglied der Grüne Liste Hessen (GHL) und seit Oktober 1979 der Grünen. Bei der Landtagswahl in Hessen 1982 wurden erstmals Vertreter der Grünen, darunter Gertrud Schilling, in den Landtag gewählt. Der Versuch von Holger Börner, mittels Minderheitenregierung zu regieren ("Hessische Verhältnisse"), scheiterte nach wenigen Monaten. Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Hessen 1983 wurde Gertrud Schilling erneut gewählt. Aufgrund des bei den Grünen damals praktizierten Rotationsprinzips musste sie am 16. April 1985 ihr Mandat aufgeben.

In den Jahren 1987 bis 1990 war Gertrud Schilling Mitglied des Deutschen Bundestages. Mit 11 Ordnungsrufen in dieser Wahlperiode ist sie die die weibliche Bundestagsabgeordnete mit den meisten Ordnungsrufen (wobei sie Herbert Wehners Rekord von 58 Ordnungsrufen nicht gefährden konnte).

Libyen-Besuch

Im Juli 1982 besuchten Alfred Mechtersheimer, Roland Vogt, Gertrud Schilling und der spätere SPD-Innenminister Otto Schily (damals noch Grünen-Mitglied) Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi. Dieser Besuch wurde vielfach kritisiert. Gertrud Schilling machte das ablehnende Verhältnis vieler Grüner zur parlamentarischen Demokratie anlässlich dieses Besuches deutlich. Sie erklärte "Wir wollen die parlamentarische Demokratie beseitigen".