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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Manfred Schell (* 12. Februar 1943 in Aachen) ist ein deutscher Lokomotivführer. Von 1989 bis Mai 2008 war er Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), seit 1989 ist er Präsident der Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europas. Von Juli 1993 bis November 1994 war er für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch zahlreiche Medienberichte am Rande der Streiks zum Fahrpersonaltarifvertrag ab Juli 2007 bekannt. Leben Laufbahn im Eisenbahnbetrieb Der Sohn eines Lokomotivführers begann im April 1957 eine Ausbildung zum Maschinenschlosser in einem Privatunternehmen; im April 1958 wechselte er zur damaligen Deutschen Bundesbahn, wo er im April 1959 übernommen wurde. Er arbeitete als Rohrbläser, reinigte den Ruß aus den Rohren der Dampflokomotiven, dann als Heizer, später bei der Viehwagenreinigung. Zwischen Juli 1963 und Dezember 1964 leistete er den Grundwehrdienst. Am 1. August 1964 wurde er zum Reservelokomotivführer-Anwärter ernannt, ab 1. Januar 1965 arbeitete er als Heizer und Schlosser bei der Bundesbahn. Nach der Ernennung zum Reservelokomotivführer im Mai 1967 folgten Positionen als Lokomotivführer (ab 1. April 1969) sowie Oberlokomotivführer (ab 1. Juli 1971). Am 1. Oktober 1978 folgte die Beförderung zum Hauptlokomotivführer. Seit 1987 ist er Lokomotiv-Betriebsinspektor, ab 1990 mit Zulage (Besoldungsgruppe A 9z). Er trat als Bundesbeamter gemäß § 41 (1) Bundesbeamtengesetz nach Vollendung des fünfundsechzigsten Lebensjahres Ende Februar 2008 in den Ruhestand. Gewerkschaftsarbeit Nachdem er zum 1. Mai 1970 in die GDL eingetreten war, übernahm er in der Ortsgruppe Aachen 1971 die Position des Schriftführers sowie deren stellvertretenden Vorsitz (1972) bzw. Vorsitz (1973). Ab 1. November 1974 leitete er als hauptamtlicher Mitarbeiter die GDL-Hauptgeschäftsstelle in Frankfurt. Zum 1. April 1983 wurde er zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der GDL ernannt, nachdem der bisherige Vorsitzende Alois Zehnder aus gesundheitlichen Gründen aus seiner Stellung ausscheiden musste und damit der dreiköpfige geschäftsführende Vorstand neu besetzt wurde. 1984 wurde Schell als stellvertretender Bundesvorsitzender durch die Generalversammlung der GDL bestätigt. Ab dem 9. Mai 1989 war Schell Bundesvorsitzender der Gewerkschaft. Schell war damit der vierzehnte Vorsitzende der 1867 gegründeten Organisation und fünfte Vorsitzende der GDL seit Ende des Zweiten Weltkriegs gewesen. Auf der Vereinigungsgeneralversammlung am 29. Januar 1991 wurde er zum Bundesvorsitzenden der wiedervereinigten GDL gewählt. Seit 1989 ist er Präsident der Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europas, einer Vereinigung von Lokführer-Gewerkschaften aus 16 europäischen Ländern. Seit 1991 ist er Sprecher der Bundesbeamtenverbände des DBB. Im Januar 1990 gründete Schell mit der Ost-GDL die erste freie Gewerkschaft in der DDR. Nach eigenen Angaben organisierte die GDL dabei binnen neun Monaten mit rund 15.000 Personen etwa neunzig Prozent der Lokomotivführer in der damaligen DDR. Am 24. November 2000 erhielt er das Bundesverdienstkreuz I. Klasse für sein Engagement in der Gewerkschafts- und Bildungsarbeit. Zum Nachfolger Schells als GDL-Vorsitzender wurde am 6. Mai 2008 sein bisheriger Stellvertreter Claus Weselsky gewählt. Gleichzeitig wurde Schell von den 191 Delegierten einstimmig zum Bundesehrenvorsitzenden der GDL gewählt. Er ist der zweite ehemalige GDL-Führer, der in der Nachkriegsgeschichte dieses Ehrenamt ausfüllt. Seine Funktion als Vorsitzender der Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europas wird Schell noch bis 2010 bekleiden. Zu den Höhepunkten seiner Zeit als Vorstand der GDL gehörten nach seinen eigenen Angaben die Deutsche Wiedervereinigung, mit einer Gründung der GDL im vereinten Deutschland, und die Vereinbarung eines eigenständigen Tarifvertrages für Lokführer der Deutschen Bahn. Politik Schell trat 1971 in die CDU ein, 1972 in deren Arbeitnehmervereinigung CDA. Ab 22. Juli 1993 war Schell Mitglied des 12. Deutschen Bundestages. Er zog über die Landesliste Sachsen-Anhalt für Harald Schreiber in das Parlament ein, der zum 30. Juni 1993 sein Direktmandat niedergelegt hatte. Als einziger CDU-Bundestagsabgeordneter stimmte er gegen die Bahnreform. Schells Mandat endete zur Bundestagswahl 1994 am 10. November 1994. Privatleben Manfred Schell ist verheiratet und hat zwei Kinder. |