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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Ernst Scharnowski (* 5. Dezember 1896 in Preußisch Eylau; † 9. März 1985 in Berlin) war ein deutscher Politiker (SPD). Er war in der 3. Wahlperiode 1957 bis 1961 über die Landesliste Berlin gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Leben Scharnowski wure 1896 als Sohn eines Landarbeiters geboren. Nachdem er zuerst ebenfalls in diesem Beruf arbeitete, wurde er bald darauf Schlosser, später arbeitete er auch im Bergbau. Von 1914 bis 1918 war er im Ersten Weltkrieg beteiligt. Er war von 1922 bis 1933 Sekretär im Deutschen Landarbeiterverband und im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) des Bezirks Pommern. Ab 1933 war er zunächst arbeitslos, war aber in den Jahren 1936 und 1937 selbständig und anschließend bis 1944 Prokurist eines Textilunternehmens. Außerdem war er aktives Mitglied der Berliner SPD. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er sechs Mal verhaftet und war 1944 und 1945 zeitweise auf der Flucht. Scharnowski war vor der Berlinblockade Initiator und Vorsitzender einer Unabhängigen Gewerkschafts-Opposition in Konkurrenz zum FDGB und im Anschluß bis 1960 DGB-Landesvorsitzender. Während dieser Zeit war er von 1950 bis 1960 Landesbezirksvorsitzender des DGB. Zudem gab er ab 1949 die Monatsschrift Freies Wort heraus. Politik Scharnowski wurde 1945 zunächst Stadtrat in Stettin und später Stadtrat in Berlin-Neukölln. Von 1948 bis 1950 gehörte Scharnowski erstmals dem Abgeordnetenhaus von Berlin an. In der sowjetischen Besatzungszone wurde er Parteisekretär der SPD und war von 1950 bis 1960 Mitglied des Landesvorstandes der Berliner SPD. Bei der Bundestagswahl 1957 wurde er über die Landesliste Berlins in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er nur in dieser Legislaturperiode angehörte. Er war als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit tätig und war außerdem als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Sozialpolitik tätig. Er war unter anderem an einem Stufenplan beteiligt, der die Einführung der 40-Stunden-Woche einführte. Nach seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter war er ab 1963 nochmals Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses in der Fraktion der SPD, wo er aber 1967 nach einer Wahlperiode wieder ausschied. Im Jahr 1973 beteiligte er an den Aktivitäten des Bundes Freies Deutschland, einer aus SPD- und CDU-Abweichlern gegründeten, bis 1977 aktiven antikommunistischen Berliner Regionalpartei. Ab 1974 war Scharnowski Vorsitzender der Partei. Medien |