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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Hermann Runge (* 28. Oktober 1902 in Konradsthal bei Waldenburg (Niederschlesien); † 3. Juni 1975 in Düsseldorf) war ein deutscher Politiker der SPD. Leben und Widerstand Runges Vater war Bergmann, den er durch einen Unfall unter Tage früh verlor. Seine Mutter musste ihre vier Kinder als Landarbeiterin durchbringen. Sie nahm ihre Kinder zu zahlreichen Parteiveranstaltungen der Sozialdemokraten, unter anderem mit August Bebel und Rosa Luxemburg mit. Im Jahr 1913 zog die Familie ins Rheinland nach Moers. Hermann Runge erlernte das Schlosserhandwerk und trat 1920 in die SPD ein. Bereits 1921 war er Vorsitzender der sozialistischen Arbeiterjugend im Unterbezirk Moers. Seit 1929 war Runge Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter in Moers; seit 1931 SPD-Parteisekretär. Während der Weltwirtschaftskrise engagierte er sich im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Als Vorsitzender der "Eisernen Front" koordinierte Runge den Kampf gegen den aufkommenden Nationalsozialismus in der Gegend von Moers. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verlor er 1933 seine bisherige berufliche Existenz. In den ersten Jahren der Diktatur baute Runge eine Widerstandsgruppe zwischen dem Niederrhein und dem Ruhrgebiet auf. Als Brotfahrer der Brotfabrik "Germania" bildeten eine Reihe Moerser Sozialdemokraten (mit Wissen des Firmenchefs) ein Verteilernetz für Flugblätter und illegale Schriften. Umgekehrt flossen Informationen aus dem Reich zum Exilvorstand der "Sopade" nach Prag. Die Gruppe flog 1935 auf. Unter 18 weiteren Angeklagten wurde Hermann Runge 1936 vom Volksgerichtshof wegen "Vorbereitung eines besonders hochverräterischen Unternehmens" zu neun Jahren Zuchthaus verurteilt. Runge verbüßte die Haftzeit in der Strafanstalt Lüttringhausen bei Wuppertal. Nach dem Haftende im Jahr 1944 drohte ihm die Überstellung in ein Konzentrationslager. Dem konnte Runge nur mit Hilfe des Zuchthausdirektors entgehen. Nach Kriegsende engagierte sich Runge erneut in der SPD, wurde wieder Parteisekretär in Moers und 1946 Bezirkssekretär in Düsseldorf. Parlamentarische Mandate Runge war 1948/49 Mitglied des Parlamentarischen Rates. Er gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1957 an. Des Weiteren war er 1946/47 und 1958 - 1966 Mitglied des Landtages in Nordrhein-Westfalen. Zu Ehren von Hermann Runge wurde eine Gesamtschule in Moers nach ihm benannt. |