Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

329

Dauer Mitgliedschaft

19 Jahre, 304 Tage

Alter beim Eintritt

39

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ludwig Preiß (* 25. Juli 1910 in Leidenhofen; † 14. Mai 1996 in Ebsdorfergrund) war ein deutscher Politiker (FDP, FVP, DP, CDU).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur studierte Preiß, der evangelischen Glaubens war, in Gießen und Göttingen Land- und Forstwirtschaft sowie Rechts- und Staatswissenschaften. 1935 beendete er das Studium als Diplom-Agrarökonom. Zwei Jahre später wurde er zum Doktor der Politischen Wissenschaft promoviert. Er arbeitete als Assistent am Institut für Agrarwesen und Wirtschaftspolitik der Georg-August-Universität Göttingen. 1939 wechselte er als Agrarreferent in die Volkswirtschaftliche Abteilung der I.G. Farben in Berlin. Noch im selben Jahr wurde er jedoch zum Kriegsdienst eingezogen und blieb bis 1945 Soldat.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm Preiß zunächst den Betrieb seiner Schwiegereltern in der sowjetischen Besatzungszone. Als dieser enteignet wurde, ging er mit seiner Familie nach Hessen, wo er den Hof seines Vaters in seinem Geburtsort Leidenhofen bewirtschaftete. Preiß war Mitbegründer der Hessischen Landvolkshochschule in Neustadt. 1950 wurde er Vorsitzender des Kreisbauernverbandes für Marburg und Kirchhain.

Partei

Nach dem Krieg schloss sich Preiß zunächst der FDP an. Nach dem Koalitionswechsel der nordrhein-westfälischen FDP von der CDU zur SPD verließ er am 23. Februar 1956 jedoch zusammen mit dem Ministerflügel die Partei und beteiligte sich an der Gründung der Freien Volkspartei, die sich bereits Anfang 1957 der DP anschloss. In der DP war er stellvertretender hessischer Landesvorsitzender. Nach der Vereinigung der DP mit dem GB/BHE zur GDP, schloss er sich im Sommer 1960 der CDU an.

Abgeordneter

Preiß gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1961 und erneut vom 24. November 1964, als er für den verstorbenen Heinrich von Brentano nachrückte, bis 1972 an. Von 1957 bis zu seinem Austritt aus der Deutschen Partei 1960 war er stellvertretender Vorsitzender der DP-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für den Lastenausgleich.