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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Kurt Pohle (* 2. Mai 1899 in Forst (Lausitz); † 3. November 1961 in Neumünster) war ein deutscher Politiker der SPD. Leben und Beruf Pohle, der evangelischen Glaubens war, arbeitete nach der Volksschule als Textilarbeiter. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, in dem er schwer verwundet wurde. Nach dem Krieg arbeitete er bis zum Verbot 1933 als Redakteur bei verschiedenen sozialdemokratischen Zeitungen. 1933 wurde er verhaftet und kam zeitweilig ins Konzentrationslager. Von 1939 bis 1945 nahm er am Zweiten Weltkrieg teil und kam in amerikanische Kriegsgefangenenschaft. Nach der Entlassung siedelte er sich in Eckernförde an. Pohle war Präsident des Verwaltungsrates der norddeutschen Gruppe der "Lignikultur" sowie Vizepräsident des Deutschen Pappelvereins. Außerdem war er Vorsitzender der "Schleswig-Holstein-Hilfe für Kriegsopfer" und des Beirates der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport. Partei Pohle gehörte der SPD seit frühester Jugend an. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er in den Parteivorstand seiner Partei gewählt. Er war auch Landesvorsitzender der SPD-nahen Arbeiterwohlfahrt in Schleswig-Holstein. Abgeordneter Pohle gehörte 1924 bis 1929 dem Stadtrat von Sommerfeld, anschließend bis 1933 dem Stadtrat von Striegau an. Von 1930 bis 1933 war er Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Breslau. Kurzzeitig war er 1932 auch Landtagsabgeordneter in Preußen. Pohle war 1946 bis 1950 Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein, er vertrat dort den Wahlkreis Rendsburg-Ost. Vom 11. April bis 11. November 1946 war er Vorsitzender des Ausschusses für Volkswohlfahrt Dem Deutschen Bundestag gehörte Pohle von dessen erster Wahl 1949 bis zu seinem Tode an. Er war vom 16. April 1951 bis 1953 und von 1957 bis 1961 Vorsitzender und von 1953 bis 1957 stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kriegsopfer-, Kriegsgefangenen- und Heimkehrerfragen (der Name des Ausschusses variierte von Wahlperiode zu Wahlperiode leicht). Von 1949 bis 1953 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Fragen des Gesundheitswesens. Vom 1. Oktober 1952 bis zum 26. Juni 1953 war er stellvertretender Vorsitzender des "Untersuchungsausschusses zur Prüfung der unzulänglichen Einstellung von Schwerbeschädigten bei den Bundesdienststellen". Obwohl Kurt Pohle nie dem Präsidium des Bundestages angehört hatte, wurde er von Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier am 18. April 1958 mit der Sitzungsleitung beauftragt, da neben sämtlichen Bundestagsvizepräsidenten auch Alterspräsidentin Marie-Elisabeth Lüders abwesend war. Öffentliche Ämter Pohle war unter Theodor Steltzer vom 12. Juni bis 22. November 1946 Minister für Volkswohlfahrt und anschließend bis 29. April 1947 Minister für das Gesundheitswesen des Landes Schleswig-Holstein. Vom 28. Februar 1949 bis zum 31. Mai 1950 war er Parlamentarischer Vertreter des Landesministers für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr. Ehrungen Nach Kurt Pohle sind der Kurt-Pohle-Weg in Husum und die Kurt-Pohle-Straße in Eckernförde benannt. In Wahlstedt gibt es einen Kurt-Pohle-Gedenkstein. |