Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2924

Dauer Mitgliedschaft

2 Jahre, 255 Tage

Alter beim Eintritt

42

Mitglied der...

15. Wahlperiode (2002-2005)

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-02, 2004-02, 2004-04, 2004-05, 2004-05, 2004-07, 2004-08, 2006-04

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Andreas Pinkwart (* 18. August 1960 in Neunkirchen-Seelscheid) ist ein deutscher Politiker (FDP).

Er ist seit 2005 Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1979 absolvierte Pinkwart bei der Dresdner Bank AG Köln eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Anschließend begann er 1981 ein Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Münster und Bonn, welches er 1987 als Diplom-Volkswirt beendete. Er war dann zunächst am Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Bonn und von 1988 bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der FDP-Bundestagsfraktion tätig. 1991 wurde Pinkwart mit seiner Dissertation Chaos und Unternehmenskrise an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn bei Horst Albach zum Dr. rer. pol. promoviert. Von 1991 bis 1994 leitete Pinkwart das Büro des Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Hermann Otto Solms.

Von 1994 bis 1997 war Pinkwart Inhaber des Lehrstuhls für Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. 1998 nahm er den Ruf als Universitätsprofessor auf den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, an der Universität Siegen an. Die Forschungsschwerpunkte von Andreas Pinkwart sind Mittelstandsökonomie, Entrepreneurship, komplexe Unternehmensdynamik, Turnaround-Management und New Public Management. Seit dem Eintritt in die Landesregierung 2005 ist Pinkwart auf seiner Professorenstelle beurlaubt.

Familie

Andreas Pinkwart ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt in Alfter-Witterschlick bei Bonn.

Partei

Er ist seit 1980 Mitglied der FDP. Von 1992 bis 2003 war er Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Rhein-Sieg. Daneben war er von 1996 bis 2002 Stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Rücktritt von Jürgen Möllemann als Landesvorsitzender konnte sich Pinkwart im Dezember 2002 gegen die Kandidaten Ulrike Flach, Rolf Köster und Joachim Schultz-Tornau durchsetzen und wurde zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.

Pinkwart ist seit 2001 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, dem er auch schon von 1997 bis 1999 angehört hatte. Seit 2003 ist er stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

Abgeordneter

Pinkwart war von 2002 bis zu seinem Ausscheiden am 28. Juni 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der FDP-Fraktion und außerdem ab 2004 haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Öffentliche Ämter

Nach der Landtagswahl 2005 führte Pinkwart gemeinsam mit Ingo Wolf die Koalitionsverhandlungen mit der CDU. Am 24. Juni 2005 wurde er schließlich als Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie als Stellvertretender Ministerpräsident in die von Jürgen Rüttgers geführte Landesregierung von Nordrhein-Westfalen berufen. Er ist maßgeblich an der Einführung von Studiengebühren in NRW durch das Gesetz zur Sicherung der Finanzierungssgerechtigkeit im Hochschulwesen (HFGG) und an der Neuordnung der nordrhein-westfälischen Hochschullandschaft durch das sogenannte Hochschulfreiheitsgesetz beteiligt. Pinkwart setzt sich für eine Orientierung der universitären Ausbildung an den Bedürfnissen der Wirtschaft ein, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Er fordert, die Hürden für Einstellung von ausländischen Studienabsolventen (Jahresmindesteinkommen 85.000 Euro) zu senken.

Auszeichnungen

Im Mai 2008 erhielt Pinkwart den "Deutsche Elite-Mittelstandspreis 2008"

Siehe auch

Literatur (Auswahl)