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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Eugen Wolfgang Karl Friedrich Fürst zu Oettingen-Wallerstein (* 22. März 1885 in Prag; † 3. Oktober 1969 in Hohenaltheim) war ein deutscher Politiker der Bayernpartei. Leben und Beruf Eugen zu Oettingen-Wallerstein kam als achtes von neun Kindern der Eheleute Karl Fürst zu Oettingen-Wallerstein und Ernestine Gräfin Czernin von Chudenitz zur Welt. Eugens älterer Bruder Karl trat die Erbfolge seines am 22. Dezember 1905 verstorbenen Vaters an. Nach dem Jurastudium trat Eugen zu Oettingen-Wallerstein 1909 in den diplomatischen Dienst des deutschen Reiches ein. Er war Mitglied des Bayerischen Heimat- und Königsbundes. Am 3.August 1916 ehelichte Oettingen-Wallerstein in Schillingsfürst Maria Anna Prinzessin von Hohenlohe-Schillingsfürst, die ihm zwischen 1917 und 1924 vier Kinder gebar. 1923 bis 1930 war er nebenberuflich Leiter der Haus- und Hofverwaltung des Kronprinzen Rupprecht von Bayern und Verwaltungsratsvorsitzender des Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Am 24. Mai 1930 verstarb Fürst Karl, und Eugen übernahm den Fürstentitel sowie das Familienstammgut Wallerstein. 1930 bis 1933 hatte er den Vorsitz des Verbandes Größerer Grundbesitz in Bayern wie auch des Verbandes Bayerischer Waldbesitzer inne. Im Zweiten Weltkrieg war Eugen Fürst zu Oettingen-Wallerstein bis zu seiner Abberufung aus politischen Gründen (1942) in der Militärverwaltung in Frankreich tätig. Seit 1945 war Fürst Eugen erneut Vorsitzender des Verbandes Größerer Grundbesitz in Bayern; außerdem wurde er Vorsitzender der Vereinigung des Adels in Bayern sowie Aufsichtsrat der Bayerischen Vereinsbank und der Bayerischen Landwirtschaftsbank. Partei Oettingen-Wallerstein war Gründungsmitglied der Bayernpartei. 1950 wurde er zu deren stellvertretendem Vorsitzenden gewählt, um den monarchistischen Flügel, der im Wettstreit mit der Bayerische Heimat- und Königspartei stand, und auch die Großgrundbesitzer stärker an die Partei zu binden. Abgeordneter Am 8. Januar 1950 rückte Oettingen-Wallerstein für Joseph Baumgartner in den Deutschen Bundestag nach, legte das Amt aber bereits am 1. September 1952 aus gesundheitlichen Gründen nieder. Vom 17. Januar 1951 bis zu seiner Mandatsniederlegung war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Lastenausgleich. Ehrenämter 1956 bis 1967 war Oettingen-Wallerstein Präsident des Internationalen Clubs, der die internationalen Galopprennen in Baden-Baden-Iffezheim ausrichtet. In den 1960er Jahren war er auch Präsident des Münchener Rennvereins. Ehrungen Nach ihm ist das Eugen Fürst zu Oettingen-Wallerstein-Memorial-Galopprennen in München benannt. |