Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

272

Dauer Mitgliedschaft

20 Jahre, 348 Tage

Alter beim Eintritt

36

Bekommen

2004-07, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Lorenz Niegel (* 20. Juni 1933 in Lichtenfels (Oberfranken); † 25. Juli 2001 ebenda) war ein deutscher Ingenieur und Politiker (CSU).

Leben und Beruf

Niegel wurde als Sohn eines Steuerrates geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bamberg nahm er ein Studium an der Höheren Ackerbauschule in Triesdorf auf, das er mit der Prüfung zum Diplom-Ingenieur für Landbau (FH) beendete. Er war von 1955 bis 1962 Kreisgeschäftsführer und anschließend bis 1969 Pressereferent im Generalsekretariat des Bayerischen Bauernverbandes (BBV). Später wirkte er als Unternehmensberater.

Partei

Niegel war seit 1955 Mitglied der CSU. Er schloss sich der Jungen Union (JU) an, war von 1956 bis 1960 Kreisvorsitzender und von 1959 bis 1963 Bezirksvorsitzender der JU Oberbayern.

Abgeordneter

Niegel war von 1969 bis 1990 für sechs Wahlperioden Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde stets über ein Direktmandat (Wahlkreis Kulmbach) ins Parlament gewählt. Außerdem war er Mitglied des Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Westeuropäischen Union (WEU). Von 1988 bis 1991 war er stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses des Europarates.

Politisch vertrat Niegel rechtskonservative Positionen. So wandte er sich unter anderem gegen die Ostverträge der Regierung Brandt. Bei den Abstimmungen im Bundestag während der Wiedervereinigung stimmte er mehrfach gegen Verträge, die die deutsch-polnischen Grenze anerkannten (siehe hierzu Herbert Czaja).

Konflikt mit Klaus Bednarz

Am 11. Juli 1989 erstattete Niegel gemeinsam mit zwölf Fernsehzuschauern Strafanzeige gegen Klaus Bednarz, Moderator des ARD-Magazins Monitor. Dieser hatte in seiner Sendung Soldaten für den hypothetischen Fall eines Kriegsausbruchs in Europa zur Fahnenflucht aufgerufen. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren im August 1989 ein.

Ehrungen