Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1218

Dauer Mitgliedschaft

11 Jahre, 37 Tage

Alter beim Eintritt

29

Bekommen

2004-03

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Kurt Neubauer (* 30. September 1922 in Berlin) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war Mitglied des Deutschen Bundestages sowie Bürgermeister und Innensenator von Berlin.

Leben

Er absolvierte eine Feinmechanikerlehre, diente im Arbeitsdienst und in der Wehrmacht. Nach der Kriegsgefangenschaft trat er in die SPD ein. Er wurde Kreisvorsitzender von Berlin-Friedrichshain und Mitglied des SPD-Landesvorstandes. Er organisierte den Aufstieg Willy Brandts zum Berliner SPD-Chef, wurde zu einer Schlüsselfigur der Berliner Sozialdemokraten. 1962 wurde er stellvertretender SPD-Vorsitzender Berlins.

Er gehörte dem Deutschen Bundestag vom 1. Februar 1952 bis zum 16. April 1963 an. Bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 lebte Neubauer in Ostteil Berlins. Er war damit der einzige Bundestagsabgeordnete, der einen Wohnsitz im sowjetischen Sektor der Stadt besaß.

Das Bundestagsmandat legte er nieder, um am 11. März desselben Jahres Senator für Jugend und Sport in Berlin zu werden. Im Oktober 1967 wechselte er aus dem Amt des Jugend- in das Amt des Innensenators, wurde zugleich Bürgermeister von Berlin. Als Innensenator war er unter anderem für den Einsatz des umstrittenen V-Manns Peter Urbach in der Berliner Studentenszene verantwortlich, auch der nie aufgeklärte Mord an dem V-Mann Ulrich Schmücker fiel in seine Dienstzeit. 1975 gab er das Bürgermeisteramt an Hermann Oxfort (FDP) ab, blieb bis 1977 Innensenator. Weil er ein Aufsichtsratshonorar verspätet an die Berliner Landeskasse abführte, geriet er zunehmend unter politischen Druck und trat zurück.

Der Berliner Senat zeichnete Neubauer am 3. November 1993 mit dem Ehrentitel Stadtältester aus.