Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1906 *

Dauer Mitgliedschaft

6 Jahre, 340 Tage *

Alter beim Eintritt

35

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-02, 2004-04, 2004-05, 2004-06, 2004-07, 2008-05

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Hildegard Müller (* 29. Juni 1967 in Rheine) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

Sie ist seit 2005 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und war von 1998 bis 2002 Bundesvorsitzende der Jungen Union.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1987 machte Hildegard Müller zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Dresdner Bank in Düsseldorf. Anschließend begann sie 1989 ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, welches sie 1994 als Diplom-Kauffrau abschloss. Danach kehrte sie 1995 als Abteilungsdirektorin zur Dresdner Bank zurück.

Tätigkeit bei der Dresdner Bank

In Hildegard Müllers Zeit als Vorsitzende der Jungen Union erhielt die Junge Union finanzielle Hilfe ihres Arbeitgebers, der Dresdner Bank. Auf Empfehlung des damaligen Düsseldorfer Regionaldirektors, Hans-Peter Langen, beschloss der Vorstand der Dresdner Bank im August 2000 Hildegard Müller für drei Jahre einen zweckgebundenen Betrag von jährlich 20.000,- DM zur Finanzierung einer Halbtagsstelle bei der Jungen Union zur Verfügung zu stellen. Nach Angaben der JU wurde die Förderung mit dem Wechsel von Müller zum heutigen Vorsitzenden Philipp Mißfelder eingestellt.

Als Ende 2004 die CDU-Politiker Hermann-Josef Arentz und Laurenz Meyer wegen Sonderzahlungen und Vergünstigungen von ihren Ämtern zurücktreten mussten und eine allgemeine Diskussion um die Nebentätigkeiten von Abgeordneten, bzw. deren Transparenz einsetzte, geriet Anfang 2005 auch Hildegard Müller in die Schlagzeilen.

Nach ihrer Wahl in den Deutschen Bundestag im Jahre 2002 hatte Hildegard Müller weiter reduzierte Gehaltszahlungen von der Dresdner Bank erhalten. Von der Bank wurde dies mit wichtigen Sonderaufgaben begründet, die im sog. Bereich "Cultural Affairs" von ihr wahrgenommen würden. Hildegard Müller befasste sich dort mit zwei Projekten, die - zum damaligen Zeitpunkt - noch nicht abgeschlossen waren: dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden, sowie um die Aufarbeitung der Geschichte der Dresdner Bank während der Zeit des Nationalsozialismus. Für die Wahrnehmung dieser Aufgaben hatte die Bank Hildegard Müller ein eigenes Büro in den Räumlichkeiten der Dresdner Bank zur Verfügung gestellt.

Außer ihrer Tätigkeit für die Dresdner Bank gehörte Hildegard Müller u. a. dem Aufsichtsrat der NOVA Allgemeine Versicherung AG, Hamburg, sowie dem Beirat der Barmenia Versicherungen, Wuppertal an.

Tätigkeit für den BDEW

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) hat Hildegard Müller am 25. Juli 2008 zur Vorsitzenden seiner Hauptgeschäftsführung zum 1. Oktober 2008 berufen. Zum gleichen Datum wird sie ihr Amt als Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin sowie ihr Mandat als Abgeordnete des Deutschen Bundestages niederlegen.

Partei

Hildegard Müller engagierte sich zunächst in der Jungen Union und war von 1998 bis 2002 deren Bundesvorsitzende.

Sie ist seit 1998 Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und gehört seit April 2000 dem Präsidium der CDU und seit April 2003 auch dem CDU-Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen an.

Seit 1999 ist sie stellvertretende Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU/CSU (MIT) in Nordrhein-Westfalen und seit 2001 auch Mitglied des Bundesvorstandes der MIT.

Abgeordnete

Hildegard Müller ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Sie ist 2002 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und 2005 als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Düsseldorf I in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 44,6 % der Erststimmen. Sie hat angekündigt ihr Mandat zum 1. Oktober 2008 zugunsten einer Anstellung beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft niederzulegen.

Öffentliche Ämter

Am 22. November 2005 wurde Hildegard Müller als Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte für die Bund-Länder-Koordination in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung berufen. Neben den Bund-Länder-Beziehungen war sie auch zuständig für das Regierungsprogramm zum Bürokratieabbau und verhandelte die Gesundheitsreform mit. Wegen der Geburt ihres ersten Kindes ließ Hildegard Müller ihr Amt als Staatsministerin vom 1. Oktober 2006 bis zum 31. Dezember 2007 ruhen. Designierter Nachfolger nach Müllers Wechsel in die Privatwirtschaft ist Hermann Gröhe.

Gesellschaftliches Engagement

Hildegard Müller ist seit 2002 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und gehört seit 2003 dem Bundesvorstand des Vereins Donum Vitae an. Sie ist ehrenamtliches Mitglied des Beirates des American Jewish Commitee e.V. in Berlin, des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Bonn, des Präsidiums in der Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.in Berlin, sowie seit April 2008 ehrenamtliches Mitglied des Komitees UNICEF Deutschland.

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