Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2590 *

Dauer Mitgliedschaft

3 Jahre, 338 Tage *

Alter beim Eintritt

26

Mitglied der...

16. Wahlperiode (ab 2005)

Bekommen

2006-03, 2006-12

Externe Verweise

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Philipp Mißfelder (* 25. August 1979 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er ist seit 2002 Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands und seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1999 in Bochum leistete Mißfelder zunächst seinen Wehrdienst ab und begann 2000 ein Studium der Rechtswissenschaft. Von 2003 bis 2008 studierte er Geschichte an der Technischen Universität Berlin. Als Historiker beendete er erfolgreich sein Studium mit einer Magisterarbeit über den jüdischen Publizisten Maximilian Harden.

Philipp Mißfelder ist seit 2006 verheiratet.

Partei

Mißfelder trat 1993 in die Junge Union (JU) und 1995 auch in die CDU ein und war von 1998 bis 2000 Bundesvorsitzender der Schüler Union. Seit 1999 gehört er dem CDU-Bundesvorstand an. Am 18. Oktober 2002 wurde er zum Bundesvorsitzenden der Jungen Union gewählt und zuletzt auf dem Deutschlandtag 2006 mit 84,5 % erneut im Amt bestätigt.

Abgeordneter

Mißfelder ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er konnte sich bei der Bundestagswahl 2005 im Wahlkreis Recklinghausen I mit 31,0 % der Erststimmen nicht gegen den SPD-Kandidaten Frank Schwabe durchsetzen und zog über die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen in den Bundestag ein. Hier ist er seit 2006 stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses Neue Medien des Ausschusses für Kultur und Medien und seit 2007 ordentliches Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie.

Politische Positionen

In der Diskussion um die zukünftige Finanzierbarkeit des deutschen Gesundheitssystems fiel Mißfelder 2003 durch einen Vorschlag zur Verbesserung der finanziellen Basis des Gesundheitssystems auf ("Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen"). Mit diesem Hinweis auf Probleme des deutschen Gesundheitssystems für künftige Generationen sorgte Mißfelder für heftige gesellschaftliche und politische Diskussionen. Mißfelder geht auch davon aus, dass das Renteneintrittsalter von 67 Jahren noch zu niedrig sei und hält ein Eintrittsalter von 70 Jahren für realistisch .

Darüber hinaus rückt Mißfelder in der parteiinternen Programmdebatte immer wieder das konservative Leitbild der Union in den Mittelpunkt der Diskussion. Im Herbst 2007 legte er das Papier "Moderner bürgerlicher Konservatismus - Warum die Union wieder mehr an ihre Wurzeln denken muss" vor .

Veröffentlichungen