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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Paul Mikat (* 10. Dezember 1924 in Scherfede) ist emeritierter Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Kirchenrecht, Politiker der CDU und ehemaliger Kultusminister von Nordrhein-Westfalen. Leben Mikat besuchte das Gymnasium Marianum in Warburg und studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Rechtswissenschaften. 1949 wurde er Mitglied der K.D.St.V. Rheinfels Bonn (später fusioniert mit K.D.St.V. Ascania Bonn) im CV. 1954 wurde er mit der Arbeit Geschlechtliches Unvermögen als Ehehindernis im kanonischen Recht promoviert. Dort habilitierte er sich auch 1956. 1957 nimmt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Deutsches Recht, Bürgerliches, Handelsrecht und Kirchenrecht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg an. Dort ist er bis 1965 auch Direktor des Instituts für Deutsches Recht und des Instituts für kirchliche Rechtsgeschichte. 1965 nimmt er einen Ruf der Ruhr-Universität Bochum an und ist dort bis zu seiner Emeritierung 1990 als ordentlicher Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. 1962 wird Mikat zum Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen berufen; dieses Amt hat er bis zum Wechsel zu einer sozial-liberalen Koalition 1966 inne. In diese Zeit fielen Maßnahmen, dem Lehrermangel abzuhelfen, indem neue Lehrer mit Kurzausbildung in den Staatsdienst kamen, die nicht den klassischen Werdegang über Studium, erstes und zweites Staatsexamen hinter sich hatten. Diese Lehrer wurden (ein wenig herabsetzend) nach seinem Namen "Mikätzchen" genannt. Durch die Vielzahl der Erlasse und Verfügungen benannte man scherzhaft eine Zeiteinheit, die den mittleren Abstand zwischen zwei Erlassen umfasst, nach ihm. Von 1969 bis 1987 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Mikat hatte oder hat außerdem eine Reihe weiterer Ämter inne: Er wurde 1987 zum Vorsitzenden der Kommission Montanregionen und 1998 zum Vorsitzenden der Energiekommission der Bundesregierung ernannt. Er war ferner Vorsitzender des Gründungsausschusses der Juristischen Fakultät der Universität Düsseldorf und des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld; ist Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften, deren Präsident er von 1998 bis 2001 war. Mikat ist auch korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von 1967 bis 2007 war er Präsident der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft. Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1966 war Paul Mikat der Laudator für den katholischer Kurienkardinal Augustinus Kardinal Bea (1881-1968) und den niederländischen reformatorischen Theologen Willem Adolf Visser 't Hooft (1900-1985). Seit 1965 ist Paul Mikat Ritter des Ordens wider den tierischen Ernst. 1994 wurde ihm der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. 2005 wurde er von Papst Benedikt XVI. für seine Dienste um die römisch-katholischen Kirche mit dem Großkreuz des Gregoriusordens ausgezeichnet. Sechs Universitäten haben ihm die Ehrendoktorwürde verliehen, darunter die Katholische Universität Lublin, die Technische Universität Dortmund und die Universität Düsseldorf. Die Universitäten Düsseldorf und Bielefeld haben Mikat ferner zum Ehrensenator ernannt. Siehe auch Kabinett Meyers II - Kabinett Meyers III Literatur (Auswahl) |