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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Friedrich Middelhauve (* 17. November 1896 in Siegen, Westfalen; † 14. Juli 1966 in Bad Mergentheim, Baden-Württemberg) war ein deutscher Verleger und Politiker der FDP. Vorkriegszeit 1921 promovierte er zum Dr. phil. an der Universität zu Köln. Middelhauve arbeitete nach Studium und Promotion zum Dr. phil. erst als selbständiger Buchhändler in Leverkusen und ab 1922 als Verleger. Friedrich Middelhauve war Mitglied der Deutschen Staatspartei. Während des Nationalsozialismus war er nicht politisch aktiv. Parteitätigkeit Gründung und Ämter Nach 1945 gründete er zuerst die Deutsche Aufbaupartei in Opladen. Er überführte diese jedoch bald in die FDP und gehörte schnell mit Franz Blücher, Hermann Höpker-Aschoff und Erich Mende zu deren Führungsfiguren im Rheinland. Von 1946 bis 1956 war er Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. 1952 bis 1956 auch stv. Bundesvorsitzender. Kontakt zum Naumann-Kreis Middelhauve hatte über Ernst Achenbach engen Kontakt zum rechtsextremen Naumann-Kreis, der von den Briten Anfang 1953 ausgehoben wurde, und einen innerparteilichen Umsturz plante. Mit Achenbach und diversen ehemaligen Nationalsozialisten entwarf Middelhauve auch das Deutsche Programm, dem die Landesverbände Hamburg, Bremen und Baden-Württemberg auf dem Bundesparteitag 1952 in Bad Ems das Liberale Manifest der FDP gegenüber stellten. Der Jungtürken-Coup Nach dem Coup der sogenannten Jungtürken (Wolfgang Döring, Erich Mende, Walter Scheel, Willi Weyer und Hans Wolfgang Rubin) im Jahr 1956, die nach Absprache mit Thomas Dehler den CDU-Ministerpräsidenten Karl Arnold mit konstruktiven Misstrauensvotum ablösten und durch den SPD-Politiker Fritz Steinhoff ersetzten, legte Middelhauve, der innerparteilich als Ziehvater der Jungtürken galt, sein Amt als Landesvorsitzender nieder und zog sich mit Auslaufen seines Landtagsmandates zwei Jahre später aus der Politik zurück. Im Gegensatz zum sogenannten Ministerflügel um August-Martin Euler blieb er jedoch bis zu seinem Tode Parteimitglied. Abgeordneter Von 1946 bis 1958 war Middelhauve Landtagsabgeordneter. 1946/47 war er auch Stadtrat in Leverkusen. Von 1949 bis zum 17. Oktober 1950 und von 1953 bis zum 10. September 1954 gehörte Middelhauve auch dem Deutschen Bundestag an. Regierungstätigkeit Vom 27. Juli 1954 bis 1956 war er stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft- und Verkehr in Nordrhein-Westfalen. Beruf Friedrich Middelhauve war Gründer und Inhaber des gleichnamigen schöngeistigen Verlages, der als erster die Werke von Heinrich Böll veröffentlichte. Diesen Verlag führte später seine Tochter Gertraud unter ihrem Namen. Mit dem Westdeutschen Verlag gründete Middelhauve außerdem einen der führenden sozialwissenschaftlichen Verlage Deutschlands. Familie Er war verheiratet mit Bertha Middelhauve und hatte drei Kinder: Dr. Friedrich Middelhauve jun., Gertraud Middelhauve und Mechthild Ruf geb. Middelhauve. Siehe auch Kabinett Arnold III |