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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Walter Menzel (* 13. September 1901 in Berlin; † 24. September 1963 in Bad Harzburg) war ein deutscher Politiker der SPD. Leben und Beruf Nach dem Besuch der Oberrealschule studierte Menzel von 1920 bis 1923 in Berlin und Freiburg im Breisgau Rechts- und Staatswissenschaften. Nach dem Referendarexamen 1923 in Berlin wurde er 1925 an der Universität Breslau zum Doktor der Rechte promoviert. 1927 legte er die Große Juristische Staatsprüfung ab und arbeitete anschließend für ein Jahr als Amtsrichter in Potsdam. Nach einer Tätigkeit als Finanzrat im Preußischen Finanzministerium wurde er 1931 zum Landrat des Oberlahnkreises ernannt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er entlassen und nach einem Jahr der Arbeitslosigkeit 1934 als Rechtsanwalt in Berlin zugelassen. Seit 1945 war er auch Notar. 1946 wechselte er zum Oberpräsidium der Provinz Westfalen, wo er das Generalreferat für Innere und allgemeine Verwaltung leitete. Später war er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Klöckner-Werke und Geschäftsführer des Arbeitsausschusses "Kampf dem Atomtod". Menzel war mit einer Tochter des früheren preußischen Innenministers Carl Severing verheiratet. Er wurde mit dem Großkreuz mit Stern des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet. Partei Menzel trat 1919 der Sozialistischen Arbeiterjugend und zwei Jahre später der SPD bei. Er gehörte auch dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und dem Sozialistischen Juristenbund an. 1946 wurde er in den SPD-Parteivorstand gewählt und gehörte 1959 der Programmkommission für das Godesberger Programm an. Abgeordneter Menzel war von 1947 bis 1954 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen. Dem Zonenbeirat der der britischen Zone gehörte er 1947/48 an, dem Parlamentarischen Rat 1948/49. In letzterem war er stv. SPD-Fraktionsvorsitzender. Menzel gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis zu seinem Tode an. Vom 15. Februar 1951 bis 1957 war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses zum Schutz der Verfassung, vom 7. November 1951 bis 1953 auch des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses betreffend Dokumentendiebstahl im Bundeskanzleramt. Vom 7. Oktober 1952 bis 1961 war er parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. Öffentliche Ämter Menzel war vom 29. August 1946 bis zum 27. Juli 1950 Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Veröffentlichungen Siehe auch Kabinett Amelunxen I - Kabinett Amelunxen II - Kabinett Arnold I |