Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

205

Dauer Mitgliedschaft

22 Jahre, 87 Tage

Alter beim Eintritt

31

Bekommen

2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-01, 2004-03, 2004-03, 2004-04, 2004-08, 2004-10

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ingrid Matthäus-Maier (* 9. September 1945 in Werlte) ist eine deutsche Politikerin (SPD, früher FDP) und Bankmanagerin. Sie war von 1979 bis 1982 Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages und von 1988 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

Von 2006 bis Mitte 2008 war sie Vorsitzende und Sprecherin der KfW-Bankengruppe. Nachdem die Bank des Bundes und der Bundesländer im Jahr 2007 nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften 6,2 Milliarden Euro Verlust zu verzeichnen hatte, trat sie am 7. April 2008 unter Ablehnung jeglicher Verantwortung für die Entwicklung ohne einen designierten Nachfolger von diesem Amt zurück und begründete dies damit, "dass ich mich nicht mehr mit voller gesundheitlicher Kraft meiner Arbeit widmen kann und zudem die KfW immer mehr Schaden nimmt". Sie ist aber weiterhin Mitglied des Vorstandes der KfW Bankengruppe.

Studium und Beruf

Nach dem Abitur 1965 in Duisburg absolvierte Ingrid Matthäus-Maier ein Studium der Rechtswissenschaft in Gießen und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, welches sie mit dem ersten und zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Danach war sie bis 1976 als Verwaltungsrichterin in Münster tätig. Ingrid Matthäus-Maier engagierte sich zunächst in der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union (HU). Während ihrer Studienzeit in Münster war sie aktiv in der Studentengruppe der HU (HSG Münster). 1969 trat sie in die Jungdemokraten und die FDP ein. 1972 wurde Ingrid Matthäus-Maier für ein Jahr Bundesvorsitzende der Jungdemokraten (sie war erste weibliche Vorsitzende eines deutschen politischen Jugendverbandes) und war von da bis zu ihrem Rücktritt 1982 Mitglied im Bundesvorstand der FDP. Im Dezember 1982 wurde sie Mitglied der SPD. Von 1995 bis 1999 war sie Mitglied im SPD-Bundesvorstand.

Seit 2007 ist sie Mitglied der von Bundesminister Sigmar Gabriel anlässlich der CBD-COP9 ins Leben gerufenen Naturallianz, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt.

Ingrid Matthäus-Maier ist mit dem Mathematiker Robert Maier verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Sankt Augustin. 1998 wurde Matthäus-Maier mit dem CICERO-Rednerpreis ausgezeichnet.

Bundestag

Ingrid Matthäus-Maier wurde bei der Bundestagswahl 1976 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Hier war sie ab November 1979 Vorsitzende des Finanzausschusses. Als es im Herbst 1982 zur sog. Wende kam und die FDP einen Koalitionswechsel von der SPD zur CDU/CSU vollzog, verließ Ingrid Matthäus-Maier, die für den Erhalt der sozial-liberalen Koalition eingetreten war, am 9. November 1982 die FDP-Bundestagsfraktion und legte auch den Vorsitz des Finanzauschusses nieder. Am 2. Dezember 1982 schied sie schließlich auch aus dem Bundestag aus. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 1983 zog Ingrid Matthäus-Maier erneut, diesmal als Mitglied der SPD, in den Bundestag ein. Sie war dann finanzpolitische Sprecherin und von 1988 bis 1999 auch stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Am 1. Juli 1999 schied sie aus dem Bundestag aus. Ingrid Matthäus-Maier war stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Vorstandsmitglied KfW

Von 1999 bis 2008 war sie Mitglied im Vorstand der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Am 9. Dezember 2005 wurde sie zur Vorstandssprecherin der KfW-Bankengruppe gewählt und übernahm das Amt am 1. Oktober 2006 als Nachfolgerin von Hans Reich. Damit wurde sie zur ersten Frau an der Spitze einer deutschen Großbank.

Ausgelöst durch die Subprime-Krise 2007/2008 musste die KfW als Großaktionär der IKB-Bank diese mehrfach mit Zahlungen in Milliardenhöhe stützen, nachdem die IKB sich mit dubiosen Immobilien-Geschäften verspekuliert hatte. Matthäus-Maier wurde daraufhin von der Politik kritisiert. Am 7. April 2008 trat sie, ein Jahr vor Ende ihres Vertrages, von ihrem Posten als Vorstandssprecherin bei der KfW zurück, nach eigener Aussage aus "gesundheitlichen Gründen". Sie ist aber weiterhin Mitglied des Vorstandes der KfW Bankengruppe.