Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

249

Dauer Mitgliedschaft

21 Jahre, 270 Tage

Alter beim Eintritt

30

Bekommen

2006-02

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ernst Majonica (* 29. Oktober 1920 in Soest; † 21. Juli 1997 ebenda) war ein deutscher Politiker (CDU).

Ausbildung und Beruf

Majonica studierte von 1939 bis 1942 Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg im Breisgau. Anschließend folgten Kriegsdienst sowie belgische und amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nachdem er 1946 aus der Gefangenschaft entlassen wurde, war Majonica zunächst Rechtsreferendar. Nach dem Assessorexamen, das er 1950 in Düsseldorf ablegte, war er als Rechtsanwalt tätig.

Zwischen 1966 und 1976 war Majonica Präsident des Deutschen Rates der Europäischen Bewegung.

Partei

Majonica trat 1946 der CDU und der Jungen Union (JU) bei. Von 1950 bis 1955 war er Bundesvorsitzender der JU.

Abgeordneter

Dem Deutschen Bundestages gehörte Majonica vom 19. November 1950, als er für Heinrich Lübke nachgewählt wurde, bis 1972 an. Er vertrat den Wahlkreis Arnsberg-Soest im Parlament. 1953 bis 1969 war er Mitglied des CDU/CSU-Fraktionsvorstandes. In dieser Zeit profilierte er sich als außenpolitischer Experte seiner Partei (Leiter des AK Auswärtige und Verteidigungsfragen von 1960 bis 1969), innerhalb derer er der Gruppe der "Atlantiker" angehörte, die eine stärker den USA zugeneigte Außenpolitik vertrat und dem gaullistischen Frankreich skeptisch gegenüberstand.

1959 gehörte Majonica zu einer Gruppe um den Bundestagsabgeordneten Gerd Bucerius, die mit Unterstützung der FDP ein Misstrauensvotum gegen Konrad Adenauer planten, als dieser von seiner Absicht Bundespräsident zu werden, Abstand nahm und doch Bundeskanzler blieb. In der Ostpolitik trat Majonica in den 1960er Jahren für eine vorsichtige Öffnung gegenüber den Ostblock-Staaten ein. Nach der Regierungsübernahme durch die sozialliberale Koalition 1969 stand er im Gegensatz zur Fraktionsmehrheit den Ostverträgen aufgeschlossen gegenüber. Von 1961 bis 1972 war Majonica Vorsitzender der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. In den Jahren 1979 bis 1984 gehörte er dem ersten direkt gewählten Europaparlament an.

Veröffentlichungen