Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1017

Dauer Mitgliedschaft

12 Jahre, 46 Tage

Alter beim Eintritt

57

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Adolf Ludwig (* 27. Juni 1892 in Pirmasens; † 18. Februar 1962 in Rodalben) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker der SPD.

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Ludwig eine Schumacherlehre, die er mit der Gesellenprüfung abschloss. Seit 1910 engagierte er sich in der Schumachergewerkschaft. Er besuchte 1922 die Akademie der Arbeit in Frankfurt am Main und 1924 die Firecroft Colleges in Birmingham zur Fortbildung. Nachdem er 1933 als Bezirksvorsitzender des Zentralverbandes der Schumacher Deutschlands in Pirmasens mehrfach verhaftet wurde, ging er in die Emigration nach Frankreich, wo er bis 1945 in der internationalen Gewerkschaftsbewegung tätig war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Ludwig nach Deutschland zurück und beteiligte sich an der Gründung der Gewerkschaft Schuh und Leder (spätere Gewerkschaft Leder), deren Vorsitzender für die Pfalz er wurde. 1947 wurde er Landesvorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz. Dieses Amt übte er bis 1958 aus. Er gehörte dem Deutschen Rat der Europäischen Bewegung an.

Nach Ludwig ist der Adolf-Ludwig-Ring in seiner Heimatstadt Pirmasens benannt. Sein Sohn Werner war von 1965 bis 1993 Oberbürgermeister von Ludwigshafen.

Partei

Ludwig gehörte seit 1910 der SPD an. 1945 wurde er Bezirksvorsitzender der SPD in der Pfalz.

Abgeordneter

Ludwig war 1932/33 Landtagsabgeordneter in Bayern, zu dem damals auch die Pfalz gehörte. Von 1946 bis 1949 war er Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz. Seit der ersten Bundestagswahl gehörte er bis 1961 und erneut vom 6. Januar 1962, als er für Friedrich Wilhelm Wagner nachrückte, bis zu seinem Tode dem Deutschen Bundestag an.

Öffentliche Ämter

Von 1920 bis 1930 war Ludwig ehrenamtlicher dritter Bürgermeister in Pirmasens.