Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2226

Dauer Mitgliedschaft

4 Jahre, 152 Tage

Alter beim Eintritt

60

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Paul Luchtenberg (* 3. Juni 1890 in Burscheid; † 7. April 1973 ebenda) war ein deutscher Kulturwissenschaftler, Pädagoge und Politiker der FDP und Kultusminister von Nordrhein-Westfalen.

Beruf

Paul Luchtenberg war von 1925 bis 1933 Professor für Pädagogik, Philosophie und Psychologie an der Technischen Hochschule Dresden, wurde dann aber (u. a. gemeinsam mit Victor Klemperer und Richard Seyfert), aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassen.

Politik

Nach dem Krieg war Luchtenberg Mitbegründer der FDP in Nordrhein-Westfalen. Dem Deutschen Bundestag gehörte er vom 30. Oktober 1950, als er für den FDP-Landesvorsitzenden Friedrich Middelhauve nachrückte, bis zum Ende der ersten Legislaturperiode und erneut vom 18. September 1954, als er für den nordrhein-westfälischen Innenminister Willi Weyer nachrückte, bis zum 9. April 1956 an. Nach dem Koalitionswechsel der FDP in Nordrhein-Westfalen von der CDU zur SPD, der auf Bundesebene zur Abspaltung des "Ministerflügels" und zur Gründung der Freien Volkspartei (FVP) führte, war er vom 28. Februar 1956 bis 1958 Kultusminister in seinem Heimatland.

Als Landeskultusminister setzte er sich für die Schaffung eines Bundeskulturministeriums ein, um die sehr stark konfessionell geprägte Kulturpolitik insbesondere von Bayern und Rheinland-Pfalz aufbrechen zu können. So gehörte auch der rheinland-pfälzische Kultusminister Adolf Süsterhenn zu den schärfsten Kritikern dieser Pläne, während der hessische Minister Arno Hennig sie unterstützte.

Stiftungsarbeit

Von 1961 bis 1970 war er Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung. 1962 errichtete Luchtenberg die Paul-Luchtenberg-Stiftung, deren Zweck die Förderung der Kultur in seiner Heimatstadt Burscheid ist. Das Haus der Kunst in Burscheid ist ebenfalls seine Stiftung.

Auszeichnungen

Luchtenberg ist Ehrenbürger seiner Heimatstadt Burscheid.

Werke

Siehe auch

Kabinett Steinhoff