Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

892

Dauer Mitgliedschaft

14 Jahre, 9 Tage

Alter beim Eintritt

37

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Ortwin Lowack (* 25. Dezember 1942 in Gleiwitz, Oberschlesien) ist ein deutscher Politiker und Rechtsanwalt in Bayreuth. Er war von 1980 Bundestagsabgeordneter der CSU und ab 28. April 1991 bis zum Ende der 12.Wahlperiode im Jahre 1994 fraktionslos. Von 1996 bis 2008 war er im Stadtrat von Bayreuth als Vertreter der Freien Bürger Union, einer Abspaltung der CSU.

Biografie

Kindheit und Ausbildung

Ortwin Lowack war das fünfte Kind des Notars Gerhard Lowack und dessen Frau Charlotte (geb. Kapplek). Nachdem sein Vater im Krieg gefallen war, wurde seine Mutter 1945 mit den Kindern vertrieben. In Oberfranken fanden sie Aufnahme.

Nach dem Abitur 1961 in Wunsiedel studierte Lowack Rechts- und Staatswissenschaften sowie Volkswirtschaft an den Universitäten zu Köln, Erlangen und Berlin. Anschließend, nach dem zweiten juristischen Staatsexamen, war er von 1969 bis 1971 als Rechtsanwalt in Bayreuth tätig. Von 1971 bis 1974 dann als Gerichtsassessor/Staatsanwalt. Seit 1974 ist Ortwin Lowack Rechtsanwalt in Bayreuth.

Politik

Im Jahre 1972 trat Lowack in die Christlich Soziale Union ein und war zwei Jahre, bis 1974, CSU-Gemeinderat in Seulbitz/Oberfranken. Von 1978 bis 1980 war er CSU-Stadtrat in Bayreuth, 1978 bis 1982 auch CSU-Bezirksrat im Bezirkstag Oberfranken. In den Jahren 1980 bis 1994 war Ortwin Lowack Mitglied des Deutschen Bundestages in Bonn. Mehrere Jahre hatte er den Vorsitz der Ausschüsse für Deutschland-, Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag inne. Nach dem Parteiaustritt im April 1991 war Lowack bis zum Ende der 12. Wahlperiode im Dezember 1994 fraktionsloses Mitglied des Bundestages. Im Mai 1994 gründete Ortwin Lowack gemeinsam mit ehemaligen CSU-Kommunalpolitikern aus dem Augsburger Raum die Freie Bürger Union FBU, eine Abspaltung der CSU. Von 1994 bis 2002 war er Bundesvorsitzender der Partei und von 1996 bis 2008 FBU-Stadtrat für Bayreuth. Als Redner bei der Barbarafeier der Landsmannschaft der Oberschlesier machte Lowack 2007 auf sich aufmerksam, weil er die Deutschen mehr als Opfer des Nationalsozialismus und weiniger als Täter darstellte (siehe Oberpfalznetz).

Weitere Ämter

Von 1989 bis 2001 war Ortwin Lowack Präsident der Bundesdelegiertenversammlung der Schlesischen Landsmannschaft, von 1989 bis 1999 zugleich Präsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft.

Lowack ist evangelisch, verheiratet und hat je zwei Söhne und Töchter. Einer der Söhne ist derzeit im Stadtrat von Bayreuth für Bündnis 90 / Die Grünen.