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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Hermann Lindrath (* 29. Juni 1896 in Eisleben; † 27. Februar 1960 in Mannheim) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1957 bis zu seinem Tode Bundesminister für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes. Ausbildung und Beruf Nach dem Abitur 1914 am Luthergymnasium in Eisleben nahm Lindrath, der evangelischen Glaubens war, als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil und geriet 1916 in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1920 freigelassen wurde. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Halle (Saale). 1922 wurde er mit der Arbeit Die bergrechtliche Gewerkschaft und Aktiengesellschaft als Unternehmungsformen im Bergbau zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert. Von 1925 bis 1945 war er nebenberuflich Dozent und Lehrbeauftragter für Revisionswesen, Finanzrecht und Buchführung an der Handelsfachschule, der Verwaltungsakademie und der Universität Halle. Hauptberuflich war er als Devisenhändler in Halle tätig. Von 1927 bis 1930 war er maßgeblich an der Neuorganisation der Städtischen Betriebe in Halle/Saale beteiligt, u.a. bei der Gründung der Werke der Stadt Halle AG. Von 1929 bis 1939 war er Direktor der Städtischen Steuerverwaltung und anschließend bis 1941 Stadtoberverwaltungsrat, schließlich bis 1945 hauptamtlicher Stadtrat. Nach Kriegsende war er 1945 kurzzeitig Stadtkämmerer und war dann bis 1951 als freiberuflicher Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Halle/Saale tätig. In dieser Zeit wurde er mehrfach von den sowjetischen Besatzungsbehörden inhaftiert. 1951 schließlich floh er in die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1951 war er als Abteilungsleiter bei der Portland-Zementwerke Heidelberg AG beschäftigt. Er gehörte dem Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung und dem Verwaltungsbeirat der Lastenausgleichsbank an. Nach Lindrath sind die Hermann-Lindrath-Straße in Wahlstedt und der Hermann-Lindrath-Preis der Internationalen Vereinigung für Gesellschaftspolitik benannt. Partei Lindrath gehörte 1928 bis 1933 der DVP an. 1933 trat er dem Stahlhelm bei und wurde so 1934 in die SA übernommen. Von 1938 bis 1945 war er NSDAP-Anwärter, wurde aber nicht in die Partei aufgenommen. Er war seit 1945 Mitglied der CDU. Bis 1948 leitete er die Fachausschüsse für Wirtschaftspolitik, für Finanz-, Handwerks- und Versicherungsfragen sowie für Handel und Versorgung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt. 1952 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Heidelberg gewählt. Ab 1956 war Lindrath Mitglied im CDU-Bundesvorstand. Abgeordneter Er war von 1953 bis zu seinem Tode Mitglied des Deutschen Bundestages. Hermann Lindrath ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Mannheim-Land in den Bundestag eingezogen. Öffentliche Ämter Nach der Bundestagswahl 1957 wurde er am 29. Oktober 1957 zum Bundesminister für den wirtschaftlichen Besitz des Bundes in der von Bundeskanzler Konrad Adenauer geführten Bundesregierung ernannt. Lindrath gehört zu den wenigen Bundesministern, die im Amt verstorben sind. Siehe auch Hermann Lindrath | Hans Wilhelmi | Hans Lenz | Werner Dollinger | Kurt Schmücker Konrad Adenauer (CDU) | Ludwig Erhard (CDU) | Heinrich von Brentano (CDU) | Gerhard Schröder (CDU) | Fritz Schäffer (CSU) | Franz Etzel (CDU) | Heinrich Lübke (CDU) | Werner Schwarz (CDU) | Theodor Blank (CDU) | Franz Josef Strauß (CSU) | Hans-Christoph Seebohm (DP → CDU) | Richard Stücklen (CSU) | Paul Lücke (CDU) | Theodor Oberländer (CDU) | Hans-Joachim von Merkatz (DP → CDU) | Ernst Lemmer (CDU) | Franz-Josef Wuermeling (CDU) | Siegfried Balke (CSU) | Hermann Lindrath (CDU) | Hans Wilhelmi (CDU) |