|
home ›
unterschriften ›
ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
Zurückliegende Werte einblenden »
Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?
01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten.
02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht.
03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.
Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Karl W. Lauterbach (* 21. Februar 1963 in Düren), aufgewachsen in Niederzier, ist ein deutscher Wissenschaftler und Politiker (SPD). Er ist Professor für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie an der Universität zu Köln. Lauterbach zählt zu den exponiertesten Persönlichkeiten der gegenwärtigen deutschen Gesundheitspolitik. Leben Lauterbach studierte Humanmedizin in Aachen, Düsseldorf und San Antonio (Texas). Von 1989 bis 1992 folgte ein Studium der Gesundheitsökonomie (Health Policy and Management) und der Epidemiologie an der Harvard School of Public Health in Boston, USA, wo er zum Doctor of Science (Dr. Sc.) promovierte. Er wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Seit 1998 ist Lauterbach Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Universität zu Köln. Von 1999 bis zur Wahl in den Bundestag im Herbst 2005 war Lauterbach Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. 2003 war er Mitglied in der Kommission zur Untersuchung der Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme ("Rürup-Kommission"). Lauterbach ist seit 2001 SPD-Mitglied. Bei der Bundestagswahl 2005 wurde er über das Direktmandat im Wahlkreis Leverkusen-Köln IV in den Bundestag gewählt, er hatte keinen aussichtsreichen Listenplatz. Im Bundestag ist er Mitglied im Gesundheitsausschuss. Er kandidierte zum "Gesundheitspolitischen Sprecher" seiner Fraktion, wurde aber nicht gewählt. Lauterbach ist verheiratet mit Dr. Angela Spelsberg, die das Aachener Tumorzentrum leitet und mit der er vier Kinder hat. Politik Die wichtigsten von Lauterbach vertretenen Thesen zur Gesundheitspolitik sind: Neben seinem Schwerpunkt, der Gesundheitspolitik, engagiert Lauterbach sich auch in anderen Politikbereichen, etwa in der Bildungs- oder Sozialpolitik. Er wird dem linken Flügel der SPD zugerechnet und ist ein erklärter Gegner des dreigliedrigen Schulsystems. Mitgliedschaften Lauterbach ist Mitglied des Aufsichtsrats der privaten Krankenhauskette Rhön-Klinikum AG. Da er sich im Rahmen der Gesundheitsreform für die ebenfalls von der SPD befürwortete Neuausrichtung der Zulassung von Leistungsanbietern zur ambulanten Behandlung einsetzt, können gemäß diesen Vorstellungen auch Krankenhäuser möglicherweise stärker an der ambulanten Versorgung teilnehmen. Weiterhin ist Lauterbach Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Kritik Karl Lauterbach hat sich schon in seiner Zeit als Wissenschaftler engagiert für seine gesundheitspolitischen Vorstellungen eingesetzt, u.a. als Berater der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Dieses Engagement, verbunden mit Stellungnahmen zu verschiedenen gesundheitspolitischen Themen, hat ihm Kritik von Teilen der Wissenschaft eingebracht, er lasse es zugunsten seiner politischen Bemühungen und einer verständlichen, plastischen Sprache teils an wissenschaftlicher Akribie fehlen. Der nachdrückliche Einsatz Lauterbachs für die Einrichtung eines Brustkrebs-Referenzzentrums am Klinikum Aachen, dessen Tumorzentrum von seiner Frau geleitet wird, stieß 2004 in der Öffentlichkeit auf Kritik. Veröffentlichungen (Auswahl) |