Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2732

Dauer Mitgliedschaft

3 Jahre, 326 Tage

Alter beim Eintritt

30

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Gerd Langguth (* 18. Mai 1946 in Wertheim) lehrt als Politikwissenschaftler an der Universität Bonn.

Biografie

Gerd Langguth besuchte das Humanistische Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wertheim am Main (Baden-Württemberg).

Während des Studiums war Langguth von 1970 bis 1974 Bundesvorsitzender des RCDS. Anschließend arbeitete er im Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stuttgart.

Gerd Langguth war von 1976 bis 1980 Bundestagsabgeordneter der CDU. Er war Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und zweier Grundsatzprogrammkommissionen der Union. Zwischen 1981 und 1985 war Langguth Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Zwischen 1986 und 1987 war er Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund. Anschließend wurde er von 1988 bis 1993 Leiter der Vertretung der EG-Kommission in der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Zwischen 1993 und 1997 war Gerd Langguth geschäftsführender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin. 2003/04 engagierte er sich als Geschäftsführender Vorstand beim Verein Bürgerkonvent.

Heute lehrt Langguth Politische Wissenschaft an der Universität Bonn. Er ist mit der Lebensmittelchemikerin Susanne Langguth verheiratet.

Lehrtätigkeit und Publizistik

In seinen neuesten Werken Angela Merkel und Das Innenleben der Macht. Krise und Zukunft der CDU befasst Langguth sich mit Fragen der Parteienentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland. Im Frühjahr 2007 veröffentlichte er eine Biografie über Horst Köhler. Seine Biografie über Angela Merkel wurde im Dezember 2007 in aktualisierter und erweiterter Form veröffentlicht.

Auch in Fernsehauftritten nimmt er zu diesen Themenkomplex Stellung, etwa bei den Kanzlerinnenportraits von ARD, ZDF und Bayerischem Fernsehen oder im Jahr 2005 in Sendungen zu den Koalitionsverhandlungen und zur Großen Koalition. Außerdem kommentiert er oft als Gast des Senders Phoenix die Parteienlandschaft.

Im Rahmen von Vorlesungen und Hauptseminaren setzt Gerd Langguth sich mit Fragen der Europäischen Integration auseinander. Auch bietet er von Zeit zu Zeit Hauptseminare zu Fragen des internationalen Terrorismus an. Weitere Seminare befassen sich mit institutionellen Fragen bundesdeutscher Politik, vor allem hinsichtlich politischer Entscheidungsprozesse an ausgewählten Beispielen.

Als Gerd Langguths Hauptwerk kann Protestbewegung - Entwicklung, Niedergang, Renaissance. Die Neue Linke seit 1968 (darauf aufbauend, Der grüne Faktor. Von der Bewegung zur Partei? wie auch das Buch Mythos ’68) angesehen werden. Weitere wichtige Veröffentlichungen sind: Suche nach Sicherheiten, Das Innenleben der Macht und seine 2005 erschienene Biografie über Angela Merkel, sowie seine Biografie über Horst Köhler.

Werke (Auswahl)