Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

3202

Dauer Mitgliedschaft

155 Tage

Alter beim Eintritt

45

Mitglied der...

10. Wahlperiode (1983-1987)

Bekommen

2004-01, 2004-02, 2004-04, 2004-08, 2004-10, 2006-09, 2006-10, 2007-08

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Manfred Lahnstein (* 20. Dezember 1937 in Erkrath, Rheinland) ist ein deutscher Politiker (SPD) und Manager. Er war 1982 Bundesminister der Finanzen und Bundesminister für Wirtschaft.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1957 absolvierte Lahnstein ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, welches er 1961 als Diplom-Volkswirt beendete. Von 1962 bis 1964 begann er seine Karriere als Referent für Arbeitnehmerbildung beim DGB-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen.

1965 wechselte er nach Belgien als Deutscher Vertreter beim Europäischen Gewerkschaftssekretariat als Sekretär beim Europäischen Gewerkschaftsbund in Brüssel. Von 1967 bis 1973 war er Kabinettsschef bei der EG-Kommission tätig.

1973 erfolgte die Rückkehr nach Deutschland als Abteilungsleiter Wirtschaft in Bonn und Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt. 1974 bis 1977 die Leitung der Abteilung Grundsatzfragen im Bundesministerium der Finanzen. 1980 übernahm er die Leitung des Bundeskanzleramtes, 1982 die Leitung des Bundesministeriums der Finanzen.

Von 1983 bis 1994 war Lahnstein Mitglied des Vorstandes und von 1994 bis 1998 Mitglied des Aufsichtsrates der Bertelsmann AG in Gütersloh. Seit 1994 leitet er die Unternehmensberatung Lahnstein & Partner, International Consultants.

Seit 1986 lehrt er als Professor für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Partei

Seit 1959 ist er Mitglied der SPD.

Abgeordneter

Lahnstein war vom Beginn der 10. Wahlperiode bis zu seiner Mandatsniederlegung am 31. August 1983 kurzzeitig Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.

Öffentliche Ämter

Lahnstein wurde im Mai 1977 zum Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und nach der Bundestagswahl 1980 am 1. Dezember 1980 zum Chef des Bundeskanzleramtes ernannt.

Am 28. April 1982 wurde er dann im Rahmen einer Kabinettsumbildung zum Bundesminister der Finanzen in der von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführten Bundesregierung ernannt. Nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition leitete er zusätzlich ab dem 17. September 1982 das Bundesministerium für Wirtschaft. Nach der Wahl von Helmut Kohl zum Bundeskanzler schied Lahnstein am 4. Oktober 1982 aus der Bundesregierung aus.

Gesellschaftliche Aktivitäten

Seit 1967 Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Dort übernahm er Anfang der 90er Jahre das Amt des Schatzmeisters. Von 1994 bis 2006 war er deren Präsident.

Seit 1996 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der ZEIT-Stiftung. Er engagiert sich für die Hamburgische Staatsoper, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Bucerius Law School und insbesondere die Autorentheatertage, einem wichtigen Theaterfestival im Norden Deutschlands.

Er ist seit 2001 als erster Deutscher und Nicht-Jude Vorsitzender im Aufsichtsrat Universität Haifa ("Chairman of the Board of Governors"), dessen "Governor" er bereits seit 1996 war.

Er ist Kuratoriumsmitglied des Forum Tiberius.

Manfred Lahnstein ist verheiratet mit Sonja Lahnstein-Kandel, Gründerin der Jugendinitiative step21. Sie haben eine gemeinsame Tochter.

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Schriften