Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

868

Dauer Mitgliedschaft

14 Jahre, 160 Tage

Alter beim Eintritt

51

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Gerhard Kreyssig (* 25. Dezember 1899 in Crossen; † 14. Oktober 1982 in München) war ein deutscher Politiker der SPD.

Leben und Beruf

Nach der Schulzeit auf dem Realgymnasium in Plauen, die durch die Teilnahme am Ersten Weltkrieg unterbrochen worden war, studierte Kreyssig Volkswirtschaftslehre und Staatswissenschaften in Greifswald und Leipzig. Er schloss bis 1924 eine Lehre bei der Deutschen Bank an. In Leipzig wurde er 1925 mit der Arbeit "Der Solidarismus als sozialwissenschaftliches Prinzip in der Formulierung durch Heinrich Pesch" zum Doktor der Politischen Wissenschaften promoviert. Nachdem er zunächst bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in München tätig war, arbeitete er seit 1928 als Sekretär in der wirtschaftspolitischen Abteilung der Hauptgeschäftsstelle des Allgemeinen freien Angestelltenbundes in Berlin. Von 1931 bis 1945 war er Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung des Internationalen Gewerkschaftsbundes, zunächst in Berlin, später in Paris und London, wohin die IGB-Zentrale nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ausgewichen war. Aufgrund der Emigration wurde er 1938 mit seiner Familie ausgebürgert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Kreyssig nach Deutschland zurück und wurde Wirtschaftsredakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er gehörte seit 1945 der IG Druck und Papier an. Von 1948 bis 1952 gehörte er dem Aufsichtsrat der Staatlichen Erfassungsstelle für öffentliches Gut m.b.H. an, 1953 bis 1968 saß er als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten der Siemens & Halske AG und der Siemens-Schuckertwerke AG.

Kreyssig war verheiratet und hatte eine Tochter.

Partei

Seit 1922 gehörte Kreyssig der SPD an. Später wurde er auch Mitglied im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Von 1947 bis 1967 war er Mitglied im Wirtschaftspolitischen Ausschuß beim Parteivorstand der SPD.

Abgeordneter

Kreyssig war 1947 bis 1949 Mitglied des Wirtschaftsrates der Bizone. Er gehörte dem Deutschen Bundestag seit dem 4. April 1951, als er für Waldemar von Knoeringen nachrückte, bis 1965 an.

Vom 16. Juli 1952 bis zum 21. Dezember 1965 gehörte Kreyssig gleichzeitig dem Europaparlament an, dessen Vizepräsident er seit März 1964 war.

Veröffentlichungen