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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Waldemar Kraft ( * 19. Februar 1898 in Brustow, Kreis Jarotschin, Provinz Posen; † 12. Juli 1977 in Bonn) war ein deutscher Politiker (GB/BHE, ab 1956 CDU). Ausbildung und Beruf Nachdem Kraft, der evangelischen Glaubens war, bis zur Obersekunda die Oberrealschule in Posen besucht hatte, absolvierte er anschließend eine landwirtschaftliche Lehre. Von 1915 bis 1920 war er dann Soldat und nahm am Ersten Weltkrieg teil, wo er schwer verwundet wurde. Zuletzt war er als Kompaniechef eingesetzt. Von 1921 bis 1939 war er Direktor des "Hauptvereins der Deutschen Bauernvereine" in Posen, ab 1925 war er zusätzlich Direktor des "Deutschen Landwirtschaftlichen Zentralverbandes in Polen". Von 1939 bis 1940 amtierte er dann als Präsident der Landwirtschaftskammer Posen. Von 1940 bis 1945 war er Geschäftsführer der "Reichsgesellschaft für Landbewirtschaftung in den eingegliederten Ostgebieten mbH" ("Reichsland") in Berlin, die kurz vor Kriegsende nach Ratzeburg verlegt wurde. Von 1945 bis 1947 war er in Schleswig-Holstein interniert und lebte bis 1950 als Arbeitsloser in Ratzeburg. Von 1949 bis 1951 war er Sprecher der Landsmannschaft Weichsel-Warthe und unterzeichnete die Charta der deutschen Heimatvertriebenen. Später wurde er Ehrenvorsitzender. Partei 1933 trat Kraft der NSDAP bei. Er wurde am 13. November 1939 außerdem zum Ehren-Hauptsturmführer der allgemeinen SS ernannt. 1950 gehörte er zu den Mitbegründern des Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE), dessen Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein er von 1950 bis 1951 war. 1951 wurde er zum Bundesvorsitzenden des BHE gewählt, der ab dem 14. November 1952 Gesamtdeutscher Block/BHE (GB/BHE) hieß. Nach dem Eklat auf dem Bundesparteitag am 8. und 9. September 1954 um die nicht erfolgte Wiederwahl der Pressereferentin Eva Gräfin Finck von Finckenstein nahm Kraft seine anschließende Wiederwahl zum Bundesvorsitzenden (90 von 131 Stimmen) nicht an. Am 11. Juli 1955 trat er mit der sogenannten "K.O.-Gruppe" (nach ihm und Theodor Oberländer benannt) aus dem GB/BHE aus und trat am 20. März 1956 der CDU bei. Abgeordneter Von 1950 bis 1953 war er Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein, wo er den Wahlkreis Lauenburg-West vertrat. Von 1953 bis 1961 war er danach Mitglied des Deutschen Bundestages, zuerst für den GB/BHE gewählt, trat er 15. Juli 1955 der CDU/CSU-Fraktion bei. Hier war er von 1960 bis 1961 Vorsitzender des Ausschusses für den Lastenausgleich. Waldemar Kraft war zuletzt (3. Wahlperiode 1957) über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen. Öffentliche Ämter Vom 5. September 1950 bis zum 25. Juni 1951 war Kraft in der von Ministerpräsident Walter Bartram geführten Landesregierung Finanzminister und Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein. Ab dem 28. Juni 1951 amtierte er dann in gleichen Funktionen in der von Friedrich-Wilhelm Lübke geleiteten Landesregierung, ab dem 8. Oktober 1951 noch zusätzlich als geschäftsführender Justizminister. Nach der Bundestagswahl 1953 schied er am 20. Oktober 1953 aus der Landesregierung aus und wurde am selben Tag als Bundesminister für besondere Aufgaben in die von Bundeskanzler Konrad Adenauer geführte Bundesregierung berufen. Am 16. Oktober 1956 schied er aus der Bundesregierung aus. Thomas Andresen | Richard Schenck | Wilhelm Gülich | Waldemar Kraft | Carl-Anton Schaefer | Hartwig Schlegelberger | Hans-Hellmuth Qualen | Gerd Lausen | Uwe Barschel | Rudolf Titzck | Roger Asmussen | Heide Simonis | Claus Möller | Ralf Stegner | Rainer Wiegard Gottfried Kuhnt | Rudolf Katz | Otto Wittenburg | Waldemar Kraft | Carl-Anton Schaefer | Bernhard Leverenz | Gerhard Gaul | Claus-Joachim von Heydebreck | Henning Schwarz | Karl Eduard Claussen | Henning Schwarz | Heiko Hoffmann | Klaus Klingner | Gerd Walter | Annemarie Lütkes | Uwe Döring Waldemar Kraft | Hermann Schäfer | Franz Josef Strauß | Robert Tillmanns | Heinrich Krone | Ludger Westrick | Horst Ehmke | Egon Bahr | Werner Maihofer | Wolfgang Schäuble | Hans Klein | Rudolf Seiters | Sabine Bergmann-Pohl | Günther Krause | Lothar de Maizière | Rainer Ortleb | Hansjoachim Walther | Friedrich Bohl | Bodo Hombach | Thomas de Maizière Konrad Adenauer (CDU) | Franz Blücher (FDP → FVP) | Heinrich von Brentano (CDU) | Gerhard Schröder (CDU) | Fritz Neumayer (FDP → FVP) | Hans-Joachim von Merkatz (DP) | Fritz Schäffer (CSU) | Ludwig Erhard (CDU) | Heinrich Lübke (CDU) | Anton Storch (CDU) | Hans-Christoph Seebohm (DP) | Hans Schuberth (CSU) | Siegfried Balke (CSU) | Ernst Lemmer (CDU) | Victor-Emanuel Preusker (FDP → FVP) | Theodor Oberländer (GB/BHE → CDU) | Jakob Kaiser (CDU) | Heinrich Hellwege (DP) | Robert Tillmanns (CDU) | Waldemar Kraft (GB/BHE → CDU) | Hermann Schäfer (FDP → FVP) | Franz Josef Strauß (CSU) | Theodor Blank (CDU) | Franz-Josef Wuermeling (CDU) |