Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

564 *

Dauer Mitgliedschaft

16 Jahre, 264 Tage *

Alter beim Eintritt

37

Bekommen

2004-01

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Manfred Kolbe (* 17. August 1953 in Naunhof/Kreis Grimma) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er war von 2000 bis 2002 Sächsischer Staatsminister der Justiz.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1973 an einem Gymnasium in Rom absolvierte Kolbe ein Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München, welches er 1979 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat legte er 1982 auch das zweite Staatsexamen ab und trat 1983 als Staatsanwalt in München in den Dienst des Freistaates Bayern ein. Im selben Jahr wechselte er als Oberregierungsrat in das Bayerische Staatsministerium der Finanzen. Von 1989 bis 1990 war Kolbe Richter am Finanzgericht München und übernahm 1990 die Leitung des Informationsbüros des Freistaates Bayern in Dresden. Er war außerdem Landesstrukturbeauftragter Finanzen im Koordinierungsausschuss für die Bildung des Landes Sachsen. 1990 wurde Kolbe auch zum Notar in Grimma bestellt; später ließ er sich in Naunhof nieder.

Manfred Kolbe hat drei Kinder.

Partei

Kolbe trat 1978 in die CSU ein und wechselte 1990 in die CDU. Er war von 1991 bis 1993 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Grimma und gehört seit 1993 dem CDU-Landesvorstand in Sachsen an. Seit 2000 ist er außerdem Vorsitzender des Landesarbeitskreises Christlich-Demokratischer Juristen (LACDJ).

Abgeordneter

Kolbe gehörte von 1990 bis zur Niederlegung seines Mandates am 2. Oktober 2000 erstmals dem Bundestag an. Hier war er von 1999 bis 2000 Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Seit 2002 ist er erneut Mitglied des Deutschen Bundestages.

Manfred Kolbe ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Döbeln - Grimma - Oschatz bzw. seit 2002 des Wahlkreises Delitzsch - Torgau-Oschatz - Riesa in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 36,5 % der Erststimmen.

Öffentliche Ämter

Kolbe wurde am 15. September 2000 als Staatsminister der Justiz in die von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf geführte Landesregierung des Freistaates Sachsen berufen. Nach dem Rücktritt von Biedenkopf schied auch Kolbe am 2. Mai 2002 aus der Regierung aus.

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