Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

945

Dauer Mitgliedschaft

13 Jahre, 186 Tage

Alter beim Eintritt

46

Bekommen

2004-02

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Arthur Killat, ab 1970: Killat-von Coreth, (* 20. November 1912 in Freiburg im Breisgau; † 11. Mai 1999 in Düsseldorf) war ein deutscher Gewerkschaftler und Politiker (SPD).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volks- und Mittelschule absolvierte Killat eine kaufmännische Ausbildung mit einem angeschlossenen Volontariat im Hotelwesen. Er trat 1931 in die Reichswehr ein, arbeitete von 1936 bis 1939 als Sporttrainer und war in dieser Funktion unter anderem an der Reichsakademie für Leibesübungen tätig. Von 1939 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Er wurde mehrfach verwundet, zunächst zum Stabsfeldwebel befördert und schließlich zum Leutnant der Reserve ernannt.

Nach dem Kriegsende siedelte Killat als Heimatvertriebener aus Ostpreußen nach Westdeutschland über und ließ sich in Schleswig-Holstein nieder. Er war 1945/46 Gründungsmitglied der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) für den Bezirk West-Holstein, nahm 1946 eine Tätigkeit als Sekretär im Hauptvorstand der DAG Hamburg auf und war 1947/48 Landessekretär der DAG für Niedersachsen. Von 1949 bis 1955 fungierte er als Leiter des Angestellten-Sekretariats im DGB-Bundesvorstand in Düsseldorf. Anschließend war er bis 1961 stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV).

Politik

Killat schloss sich der SPD an und war 1946/47 Vorsitzender der Jungsozialisten im Kreisverband der SPD Pinneberg/Elmshorn. Später wurde er zum Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Solingen gewählt. Er gehörte dem Deutschen Bundestag vom 19. März 1959, als er für den verstorbenen Abgeordneten Fritz Heinrich nachrückte, bis 1972 an. Von 1965 bis 1972 vertrat er den Wahlkreis Solingen im Parlament.

Vorwurf der Stasi-Mitarbeit

Die Wochzeitung Die Zeit warf Killat in ihrer Ausgabe vom 8. Februar 2007 vor, in den 1960-er und 1970-er Jahren für die HVA, den Auslandsgeheimdienst der DDR, spioniert zu haben. Unter dem Decknamen "Arthur Kaufmann" und dem Aktenzeichen 18784/60 habe er der Stasi Berichte über Tagungen und aus Bereichen, auf die er sich spezialisiert habe, geliefert. Die von der Stasi geführte Quelle "Arthur Kaufmann" habe den selben Geburtstag wie Killat gehabt und wurde in den Stasi-Akten als "zuverlässig" eingestuft. Nach Killats Ausscheiden aus dem Bundestag sei diese Quelle weitgehend versiegt.

Ehrungen

Killat wurde mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Veröffentlichungen