Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

2265

Dauer Mitgliedschaft

4 Jahre, 1 Tag

Alter beim Eintritt

73

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Emilie Kiep-Altenloh (30. Juli 1888 in Voerde (Niederrhein); † 22. Februar 1985 in Hamburg) war eine liberale Politikerin in Deutschland (DDP bzw. FDP)

Leben und Politik

Kiep-Altenloh bestand 1905 das Abitur in Remscheid und studierte anschließend Nationalökonomie und Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg, München, Kiel und Wien. Sie promovierte 1913 über die "Soziologie des Kinos", der ersten wissenschaftlichen Arbeit über das Kino weltweit. Anschließend leitete sie ab 1914 das Kreisernährungsamt in Schwelm.

1923 trat sie der DDP bei und vertrat diese Partei von 1924 bis 1930 als Stadtverordnete in Altona, anschließend im Deutschen Reichstag.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten unterlag sie einem politischen Betätigungsverbot, sie studierte daher ab 1934 Naturwissenschaften in Hamburg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie Mitbegründerin der FDP in Hamburg und von 1949 bis 1961 Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft und dabei von 1953 bis 1961 Senatorin in verschiedenen Behörden (Sozialbehörde, Jugendbehörde, Gefängnisbehörde, Behörde für Ernährung und Landwirtschaft). Anschließend saß sie von 1961 bis 1965 im Deutschen Bundestag.

Ehrungen

Die Freie und Hansestadt Hamburg ehrte Emilie Kiep-Altenloh 1963 mit der Bürgermeister-Stolten-Medaille. Die FDP Hamburg wählte sie 1972 zu ihrer Ehrenvorsitzenden. Nach ihr ist die 1979 gegründete Dr.-Emilie-Kiep-Altenloh-Stiftung benannt.