Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

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Rang

1580

Dauer Mitgliedschaft

8 Jahre, 2 Tage

Alter beim Eintritt

54

Bekommen

Externe Verweise

Wikipedia

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RANG

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Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Hugo Karpf (* 17. Januar 1895 in Wüstenzell (Landkreis Main-Spessart), bei Marktheidenfeld, † 19. Juli 1994 in Aschaffenburg) war ein deutscher Politiker (BVP, CSU).

Leben und Beruf

Karpf war gelernter Schneider und schloss sich bereits vor dem ersten Weltkrieg der christlichen Gewerkschaftsbewegung an. Er nahm am ersten Weltkrieg teil und geriet in britische Gefangenschaft. Nach 1918 wurde er Angestellter beim Verband christlicher Arbeitnehmer. Nach der Zwangsauflösung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten arbeitete Karpf wieder als Schneider. Gemeinsam mit dem Sozialdemokraten Jean Stock gründete er einen oppositionellen Freundeskreis, der von den Nazis bedrängten Bürgern in Aschaffenburg Hilfe und Zuflucht bot. 1945 gehörte er zu den Mitbegründern des CGB in Aschaffenburg.

Partei

Nach dem ersten Weltkrieg schloss sich Karpf der Bayerischen Volkspartei (BVP) an. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte er zu den Mitbegründern der CSU in Aschaffenburg.

Abgeordneter

Bereits 1932 und 1933 war Karpf Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Unterfranken. Karpf war 1947 bis 1949 Mitglied des Wirtschaftsrates der Bizone und 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Bayerns. Er gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1957 an. In beiden Parlamenten setzte er sich insbesondere für der Rechte der Heimarbeiter - eine Arbeitsform, die in seinem Beruf besonders häufig vorkam - ein. Sein Einsatz brachte ihm den ehrenden Beinamen "Vater der Heimarbeiter" ein.

Ehrungen

Für seine Verdienste in der Sozialpolitik verlieh ihm die Stadt Aschaffenburg anlässlich seines 90. Geburtstages 1985 die Ehrenbürgerwürde. Außerdem erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Veröffentlichungen