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ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Oskar Kalbfell (* 28. Oktober 1897 in Betzingen - damals selbständige Gemeinde bei Reutlingen; † 5. November 1979 in Reutlingen) war Oberbürgermeister von Reutlingen und als Abgeordneter der SPD Mitglied des Landtags (MdL) von Baden-Württemberg sowie Mitglied des Bundestags (MdB) der Bundesrepublik Deutschland in dessen erster Legislaturperiode. Ausbildung und Beruf Er besuchte die Volksschule und erlernte ein Handwerk mit anschließender kaufmännischer Ausbildung. Von 1921 bis 1922 war er als Sportlehrer im Ausland tätig. Später übte er eine Tätigkeit als Prokurist und Geschäftsführer in einem Bauunternehmen aus. Politische Tätigkeit Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 Vorsitzender der SPD-Fraktion des Stadtrats von Reutlingen. 1928 kandidierte er für den Landtag des freien Volksstaats Württemberg, 1930 für den Reichstag. Im Zweiten Weltkrieg führte Kalbfell gemeinsam mit Georg Allmendinger eine örtliche Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime in Reutlingen. Durch sein beherztes Auftreten bei der Kapitulation, bei der er den anrückenden französischen Truppen entgegenging und ihnen die Stadt übergab, konnte er eine weitere Zerstörung Reutlingens, das durch mehrere Luftangriffe alliierter Verbände Anfang 1945 schwer getroffen war, abwenden. Kalbfell war von 1945 bis 1973 Oberbürgermeister von Reutlingen. Diese Zeit wird in der Stadt bis heute als die "Ära Kalbfell" bezeichnet. Zudem war er bis 1947 kommissarischer Landrat des Landkreises Reutlingen. Des Weiteren war er 1946 bis 1952 Abgeordneter in der Beratenden Landesversammlung bzw. im Landtag von Württemberg-Hohenzollern und anschließend bis 1968 im Landtag von Baden-Württemberg, wo er den Wahlkreis Reutlingen vertrat. Er gehörte auch dem Deutschen Bundestag in dessen erster Legislaturperiode von 1949 bis 1953 an. Familie Aus seiner Ehe mit Rosa Kehrer gingen zwei Kinder hervor. In Reutlingen wohnte er nach dem Kriege in der Herderstraße 12. Mitgliedschaften, Ehrenämter und Auszeichnungen Er war Mitglied des Rundfunkrats beim Südwestfunk und Präsident des Deutschen Städtetages. Weitere Positionen nahm er im Vorstand der Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung, des Verbandes kommunaler Unternehmen und seit 1952 des Verwaltungsausschusses des Landesvermessungsamtes ein. 1973 wurde er Ehrenbürger der Stadt Reutlingen. Nach ihm ist die Oskar-Kalbfell-Stiftung benannt, deren Zweck die "finanzielle Unterstützung für begabte Kinder aus Reutlinger Familien mit geringem Einkommen" ist. Außerdem trägt der zentrale Platz in Reutlingen den Namen Oskar-Kalbfell-Platz. Zudem trägt die Sporthalle beim Friedrich-List-Gymnasium den Namen Oskar-Kalbfell-Halle. |