|
home ›
unterschriften ›
ANKAUFHABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?RANGJe länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.
Zurückliegende Werte einblenden »
Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?
01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten.
02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht.
03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.
Letzte Aktualisierung dieser Seite 02. November 2008
Eintrag aus der Deutschen Wikipedia Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen. Hans Edgar Jahn (* 21. November 1914 in Neustettin, Pommern; † 21. April 2000 in Bonn) war ein deutscher Journalist, Publizist, Verleger und Politiker (CDU). Leben und Beruf Jahn wurde als Sohn eines Schmiedemeisters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und dem Begabtenabitur leistete er von 1933 bis 1938 Wehrdienst bei der Reichs- und Kriegsmarine. Parallel dazu hatte er 1937 ein Studium der Geschichte, Geographie, Geopolitik, Außenwirtschaft und des Völkerrechtes an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin aufgenommen, das er aber unterbrechen musste, da er 1939 zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Dennoch konnte er sein Studium am Jahresende fortsetzen, das er dann mit der Prüfung zum Dipl. sc.pol. abschloss. Von 1942 bis 1945 nahm er erneut als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Zuletzt erhielt er seine Beförderung zum Leutnant der Reserve. Bei Kriegsende geriet er in britische Gefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft siedelte Jahn als Heimatvertriebener nach Westdeutschland über und war dort als Journalist und Publizist tätig. Er leistete von 1951 bis 1965 staatsbürgerliche Bildungsarbeit und fungierte von 1951 bis 1963 als PR-Berater des Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Seit 1954 war er Mitglied des Institute of Public Relations (IPR) in London. 1956/57 zählte er zu den Mitbegründern der Studiengesellschaft für Public Relations, deren geschäftsführender Vorsitzender er im Anschluss wurde. Er studierte seit 1958 Rechts- und Staatswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, an der er 1959 mit der Arbeit Der Bagdadpakt und seine wirtschaftspolitische Integrationsproblematik zum Dr. rer. pol. promovierte. Von 1958 bis 1970 wirkte er als Verleger und Herausgeber der Monatszeitschriften Politische Welt und Politische Informationen. Darüber hinaus war er Mitherausgeber des Taschenbuchs für Wehrfragen sowie Verfasser mehrerer Bücher, unter anderem über staatsbürgerliche Bildungsarbeit und die Kontinente Asien, Lateinamerika und Afrika. Des weiteren war er Mitglied mehrerer Auslandsgesellschaften und verschiedener berufständischer Vereinigungen. Jahn gehörte zu den Gründern der Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise (ADK) zur Förderung der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit. Er leitete sie von 1951 bis 1957 leitete und stand ihr anschließend bis zu ihrer Auflösung 1969 als Präsident vor. Zeitweise amtierte er als Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland. Außerdem engagierte er sich in Vertriebenenorganisationen, war von 1962 bis 1995 Präsident der Pommerschen Abgeordnetenversammlung und anschließend bis zu seinem Tode deren Ehrenpräsident. Er war seit 1964 Präsidiumsmitglied des Bundes der Vertriebenen (BdV) und von 1967 bis 1974 dessen Vizepräsident. Von 1967 bis 1976 fungierte er als Präsident der Ostdeutschen Landesvertretungen. In seinem Ruhestand zog sich Jahn, schriftstellerisch weiterhin tätig, nach Eyenbach (Marktgemeinde Weiler-Simmerberg) im Westallgäu zurück. Partei Jahn trat 1947 in die CDU ein, schloss sich zudem der Jungen Union (JU) an und war später Geschäftsführer sowie Vorsitzender der JU Nordfriesland. Er wurde 1968 zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Braunschweig-Stadt gewählt, war dann von 1970 bis 1977 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Braunschweig und wurde im Anschluss zu dessen Ehrenvorsitzenden ernannt. Ferner war er Mitglied im Landesvorstand der CDU Niedersachsen und im Bundesausschuss der Christdemokraten. Abgeordneter Jahn war von 1948 bis 1951 Kreistagsmitglied des Kreises Husum. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1965 bis 1980 an und widmete sich vorwiegend Fragen der Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik . Er war stets über die Landesliste Niedersachsen ins Parlament eingezogen. Außerdem war er von 1970 bis 1979 Mitglied des Europäischen Parlamentes. Ehrungen Veröffentlichungen |