Wahlperioden durchlaufen

eine Wahlperiode

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16  
 
 

Rang

33

Dauer Mitgliedschaft

29 Jahre, 314 Tage

Alter beim Eintritt

33

Bekommen

2004-02, 2006-09

Externe Verweise

Wikipedia

ANKAUF

HABEN SIE EINEN FEHLER GEFUNDEN?

RANG

Je länger die Person Mitglied des Bundestages war, desto besser (niedriger) der Rang. Steht hinter dem Rang ein * , dann ist diese Personen noch im aktuellen Bundestag vertreten und kann im Rang weiter steigen. Der Rang und die "Dauer Mitgliedschaft" wurden per 20.09.2009 errechnet - dem vermutlichen Ende der aktuellen Wahlperiode.  Zurückliegende Werte einblenden »
 
 

Was passiert bei "Wahlperiode durchlaufen"?

01. Beim Klick auf die Schaltflächen gelangen Sie zur/zum - alphabetisch gesehen - nächsten Abgeordneten. 02. In der Gruppe "eine Wahlperiode" (Schaltflächen 01-16) eben zu dem Namen, der nur in dieser Legislatur dem aktuellen folgt. Den vorangegangenen Namen erreichen Sie hier nicht. 03. In der Gruppe "alle Wahlperioden" (Schaltflächen « und ») durchlaufen Sie alle Wahlperioden und alle Namen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite

02. November 2008

Eintrag aus der Deutschen Wikipedia

Hierbei handelt es sich um einen Auszug, abgerufen im September 2008. Die Inhalte können heute schon anders aussehen.

Karl-Heinz Hornhues (* 10. Juni 1939 in Stadtlohn) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (CDU) und Bundestagsabgeordneter. Er war viele Jahre Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses

Leben

Hornhues besuchte erst die Volksschule, danach die Realschule und dann das Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus, an dem er 1960 sein Abitur machte. Er studierte Volkswirtschaft, Soziologie und christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster in Westfalen. Er lernte dort Werner Remmers, der ihn noch viel unterstützen sollte. Im Jahr 1965 wurde er Diplomvolkswirt, drei Jahre später promovierte er mit einer Arbeit über "Volkswirtschaftliche Auswirkungen der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer" zum Dr. rer. pol.

Hochschullehrer

Nach dem Studium arbeitete Hornhues erstmal im Bistum Osnabrück, den Job hatte Werner Remmers ihm beschafft. Im Jahr 1970 übernahm Hornhues die stellvertretende Leitung der katholischen Erwachsenenbildungsstätte Ludwig-Windthorst-Haus in Holthausen. Im Jahr 1972 ging Hornhues zur Katholischen Fachhochschule Norddeutschland in Osnabrück, wo er ab 1974 als Hochschullehrer für Sozialökonomie und Sozialpolitik lehrte. Ab 1977 übernahm er die Professorenstelle an dieser Hochschule. Als er sich der Politik widmete, ließ er sich von seinem Lehrauftrag beurlauben.

Politik

Hornhues trat im Jahr 1961 der CDU bei und war von 1972 bis 1974 Landesvorsitzender der Jungen Union in Niedersachsen gewesen. Von 1972 bis 1990 gehörte er dem Landesvorstand der CDU Niedersachsen an. Über die Landesliste wurde er nach der Bundestagswahl 1972 in den Bundestag gewählt, dem er bis zum Jahr 2002 durchgängig angehörte. Von seinem Großvater geprägt, der Lehrer in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, werden wollte, wendete Hornhues sich afrikanischen Themen zu. So leitete er von 1983 bis 1989 die Deutsch-Afrikanische Parlamentariergruppe. Er leitete als Vorsitzender den Unterausschuss Auswärtige Kulturpolitik des Bundestages und galt allgemein, auch durch mehrere Reisen, als Afrikaspezialist.

Bekannt wurde Hornhues erst, als er 1989 als Nachfolger von Volker Rühe in einer Abstimmung gegen Friedrich Vogel zu einem der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion gewählt wurde. Trotzdem agierte Hornhues auch weiterhin mehr im Hintergrund und setzte sich für die Integration der Ostblockstaaten ein. Er übernahm 1994 den Vorsitz des Auswärtigen Ausschusses von Hans Stercken, der aus dem Bundestag ausgeschieden war. Nach dem Wahlsieg der SPD im Jahr 1998 löste Hans-Ulrich Klose ihn als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses ab.

Vor der Bundestagswahl 2002 wurde bekannt, dass Hornhues nicht nochmal kandidieren wollte und somit aus dem Parlament ausschied. Neben ihm schieden zudem noch weitere berühmte Politiker aus, wie zun Beispiel Norbert Blüm und die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.